Klarstellung

Ich möchte hier einfach mal erwähnen, dass ich keine Männerhasserin bin, es nie war, obwohl ich gefühlte eine Million  Gründe dafür hätte.

Ich mag Männer. Was ich verabscheue, das ist das Verhalten mancher Männer.

Selbiges gilt auch für Frauen!!!!!

Was bei der Sexismusdebatte immer unerwähnt bleibt, das ist die Tatsache, dass Frauen das bestehende patriachale Denken stützen und es erst ermöglichen.

Frauen sind also ganz genauso daran beteiligt wie Männer.

Frauen erziehen die Jungs.

Frauen legen ein bestimmtes Verhalten gegenüber Männern an den Tag, oft wissen sie gar nicht was sie damit bewirken, auch nicht, was sie mit der Erziehung bewirken.

Nur gemeinsam können wir etwas verändern.

Also wäre es gut, wenn wir im Dialog bleiben.

26 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Zeilenende
    Jan 13, 2016 @ 18:01:36

    Ich mag Menschen… Manchmal. Also keine Sorge. 🙂 Zumindest beim Lesen bin ich eifrig dabei. Und hin und wieder auch beim Kommentieren.

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    • Ilanah
      Jan 13, 2016 @ 18:12:55

      Danke dir.

      Auch ich mag Menschen,nur manchmal ihr Verhalten nicht, egal welcher Rasse, welchen Geschlechts etc .

      Das Thema ist emotional hoch geladen. Da wird schnell in die Männerhasserecke gedrängt. Und da gehöre ich definitiv nicht hin.

      Ich bin gegen Gewalt in jeder Form.

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      • Zeilenende
        Jan 13, 2016 @ 18:19:29

        Stimmt. Und derzeit so unübersichtlich, dass ich nichts eigenes dazu hinbekomme.
        Der Vorwurf des Männerhasses ist dabei bittererweise ein Machtinstrument, indem Mann Frau unterstellt, irrational zu sein. Und Rechtfertigung bestärkt Mann in seiner Position. Damit angemessen umzugehen ist dann das nächste Problem.

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        • Ilanah
          Jan 13, 2016 @ 18:29:11

          Ja, so sehe ich es auch.
          Leider ist es schwierig, die Emotionen runterzufahren.
          Das wird noch ein hartes Stück Arbeit und ein langer Weg werden, bis halbwegs Normalität reinkommt.

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  2. Womolix
    Jan 13, 2016 @ 18:02:28

    Das ist ist der Unterschied zwischen dir und Alice Schwarzer. 😊 Man(n) könnte auch sagen: der Unterschied zwischen Feminismus und Femofaschismus. Letzteres wird leider von unseren Leitmedien als Feminismus verkauft.

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  3. mosi
    Jan 13, 2016 @ 18:32:58

    Huch… hat Dich wer als solch eine bezeichnet?!

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  4. Ilanah
    Jan 13, 2016 @ 18:55:15

    Du bist ja auch klug und scherst nicht alle über einen Kamm 😉

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  5. freiedenkerin
    Jan 13, 2016 @ 18:57:46

    Wer keine guten Argumente hat, wird beleidigend. Lass das einfach an dir abperlen.

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  6. butz123
    Jan 13, 2016 @ 19:24:35

    Das war der beste Eintrag seit langer, langer Zeit den ich je gelesen habe.
    Also, Frauen und Männer bleibt im Dialog
    Einfach toll, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen

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  7. ananda75
    Jan 13, 2016 @ 21:30:15

    Ich hab auch nix gegen Männer – Ich hab auch nix gegen Frauen – Ich hab was gegen gewisse Arten des Denkens und Verhaltens

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  8. teggytiggs
    Jan 14, 2016 @ 07:34:59

    …ich kann gut verstehen, dass manche Menschen sich von ihren Emotionen mitreißen lassen und ich kann auch Frauen verstehen, die nach bestimmten Situationen zur Männerhasserin werden…das hilft niemandem, aber zeitweise muss man manchmal hassen, wenn einem schlimmes geschieht…ich habe lange Zeit meine Eltern gehasst, aus gutem Grund, denn ich war als kleines Kind zu wehr- und machtlos mich zu verteidigen…ähnlich kann es auch erwachsenen Frauen gehen, wenn sie sich in scheinbar ausweglosen Situationen befinden…

    …aber Dich habe ich nie für eine Männerhasserin gehalten.

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    • Ilanah
      Jan 14, 2016 @ 08:03:01

      Verstehen kann ich es auch, aber gutheissen nicht.

      Es gibt schon genug Hass und Gewalt in der Welt, denke ich.

      Wirklich gehasst habe ich so gut wie nie, ich war traurig, verzweifelt, wütend, aber Hass habe ich nur mal kurz empfunden als ich 12 war, das war aber schnell vorbei.

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      • teggytiggs
        Jan 14, 2016 @ 08:13:01

        …ich habe meine Eltern gehasst, als ich Kind war, eine andere Möglichkeit hatte ich nicht, denn meine Situation war ausweglos und keine Hilfe in Sicht. Ich denke, dafür kann man niemanden verurteilen, denn Hass ist ein Gefühl, das vom Verstand nicht bestimmt wird, sondern von der Situation, in der sich ein Mensch befindet. Erst wenn sich die Situation ändert und Heilung geschehen kann, kann auch der Hass verarbeitet werden und auch Mitgefühl für die Täter entstehen.
        Inzwischen habe ich meinen Eltern verzeihen, lange schon, aber mein Hass damals, der war eine natürliche Reaktion.

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        • Ilanah
          Jan 15, 2016 @ 05:14:53

          Das ist absolut richtig, mir ging es mit 12 ja ähnlich.
          Dann kam für mich eine Zeit, wo es im Außen so viele Veränderungen gab und der Hass trat erstmal auf die Seite und als ich mit 16 von zuhause wegging und die Ausbildung machte, war er auch nicht da.
          Und irgendwann im Laufe der Therapie habe ich erkannt, dass ich nicht hassen muss, um meine Verletzungen anzunehmen. Das war ein langer Weg.

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  9. Ilanah
    Jan 16, 2016 @ 02:52:50

    Ja, das denke ich auch.

    Ich werde noch eine Weile Therapie brauchen, ich will mich darauf ausrichten, nichts schlechtes weiterzugeben und das braucht viel Zeit zum Aufarbeiten.
    Manchmal ist es so schmerzhaft, dass ich alles hinschmeissen möchte, dann seh ich wieder in traurige Kinderaugen und mach dann doch weiter….seufz…

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