Mama, geht Papa auch in den Puff?

In den Puff gehen Männer, die Frauen verachten.
Reichlich Stoff zum Nachdenken.
Es lohnt sich, denke ich.

Herland

Bildschirmfoto 2016-04-29 um 09.02.08.jpgStuttgarter Bürger_innen regen sich über eine Plakataktion der Stadt auf, die sich an Freier richtet. Ekelhaft und „Wie erklär ich’s  meinem Kind?“ Da wird wieder mal Bote geköpft, der mit der Wahrheit kommt.

Eine Zeitlang gab es kaum einen deutschen Fernsehkrimi ohne Rotlichtmilieu. Huh, wie schön verrucht! Sieht man ja sonst nicht, kommt man ja nie hin. Ende der 90er bin ich eine Nacht mit der Polizei mitgefahren. In einem Puff machte ein Freier Randale. Also auch ich rein ins legendäre Dreifarbenhaus. Die Puffmutter trug einen weißen Kittel, wirkte wie eine schwäbische Putze. Nix von Rotlichtromantik. Der Freier war unzufrieden mit Bildschirmfoto 2016-04-29 um 18.22.42.jpgder erbrachten Leistung und stand unter Drogen. Er wurde vor der Tür beruhigt. Die eigentliche Stuttgarter Reeperbahn befindet sich im Leonhardsviertel.

Ursprünglichen Post anzeigen 892 weitere Wörter

Obama enttäuscht mit seiner Rede…

….nur die deutsche Presse jubelt mal wieder 😦

Obamas Hannoveraner Rede und die Geschichtsvergessenheit unserer Leitmedien

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

Albrecht Müller

Für manche NachDenkSeiten-LeserInnen hat Obama mit seiner Hannoveraner Rede die Enttäuschung über diesen Präsidenten komplettiert. Ganz anders in den deutschen Medien. Dort wird mit er mit Lob überhäuft. Die Reaktion auf Obamas Rede zeigt, wie angepasst, unkritisch und geschichtsvergessen deutsche Medien sind. Obama beeindruckt mit den billigsten Tricks, unter anderem mit dem Trick, nur einen Teil der Geschichte zu erzählen. Albrecht Müller.

Zunächst einmal der Link zur Rede des amerikanischen Präsidenten: Gehen Sie auf diesen Beitrag der Tagesschau. Dort ist die vollständige Rede mit Übersetzung wiedergegeben. Die Süddeutsche Zeitung spricht von einer „großen Rede“. Die FAZ appelliert an das historische Bewusstsein der Deutschen und Europäer. Spiegel Online schreibt von einem „großen Besucher“. Usw.

Der billigste Trick: überschwängliches Lob

Obama hat Europa gelobt, er hat Merkel gelobt. Er hat geschmeichelt – im Bewusstsein, dass dann das Lob besonders gern angenommen wird und hängenbleibt: „Europas Ideale erleuchten die Welt“ titelte die FAZ am 26. April.

Er hat bei den Zuhörern und Zuschauern den Eindruck vermittelt, wir, der Westen, die USA und Europa – wir seien die Guten.

Wenn Europas Ideale eine einigermaßen große Bedeutung für die innere Gestaltung hätten, dann könnte man ja sofort in dieses Lob einstimmen. Und nicht zu bestreiten ist, dass die europäische Einigung ein Fortschritt ist. Aber dieser ist eher in Gefahr als neu. Obamas Lob klingt in der jetzigen Zeit ziemlich deplatziert.

Obama hat die Lobeshymnen mit Forderungen verbunden, aber dieser Misston hat die Lobeshymnen nicht gestört

Europa und die NATO müssten sich mehr engagieren, in Syrien, im Irak, in Libyen – insgesamt im Kampf gegen den Terror. Sie müssten ihre Rüstungsausgaben auf 2 % des Bruttoinlandsprodukts erhöhen. Weniger Geschichtsvergessene hätten nach dieser Forderung gefragt: Wie bitte? Wir hatten 1989 und 1990 doch geplant, abzurüsten. War da nicht von Friedensdividende die Rede? Alles vergessen. Alles weg, weil das Imperium es anders will.

Obama hat die Zuhörer und Zuschauer damit manipuliert, dass er häufig nur einen Teil der Geschichte erzählt.

Dafür gibt es eine Reihe von Beispielen. Sie betreffen wichtige Angelegenheiten und Zusammenhänge:

  1. Noch harmlos: er lobt Angela Merkel als die große Europäerin. Dabei verschweigt er geflissentlich, dass die Bundeskanzlerin zusammen mit ihrem Bundesfinanzminister und ihrer Regierung mit ihrer Währungs- und Wirtschaftspolitik und mit der Behandlung der europäischen Länder im Süden, insbesondere Griechenlands, Europa in eine tiefe Krise gestürzt hat. Diese Geschichte hat er nicht erzählt. Diese Geschichte ist aber hochaktuell und sie belastet die Entwicklung Europas auch weiterhin.
  2. Es musste jedem einigermaßen nachdenklichen und kritischen Zuschauer und Zuhörer auffallen, dass dieser amerikanische Präsident die atlantische Partnerschaft und die Westintegration über den grünen Klee gelobt hat. Das wurde auch sichtbar, als er von Konrad Adenauer als einem „Giganten“ gesprochen hat, der Gegner zu Verbündeten gemacht habe.Damit erzählt Obama die Geschichte der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts und er klammert aus, dass diese Politik mit dem Mauerbau und der Konfrontation zwischen Ost und West insgesamt weitgehend gescheitert war. Er klammert aus, was dann in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Entspannungspolitik, also mit der Politik des Abbaus der Konfrontation zwischen West und Ost für den Frieden in Europa und für die Zusammenarbeit aller Völker geschaffen worden ist. Die gemeinsame Sicherheit Europas als Projekt, kommt bei Obama nicht vor. Er steht voll in der Tradition Reagans und Clintons, die dieses Projekt abgebrochen haben. Er hat sich voll hinter die Linie des Westens und der NATO gestellt, das westliche Militärbündnis bis an die Grenzen Russlands auszudehnen und eben keinen Wert auf Kooperation und Zusammenarbeit gelegt.

    Dazu passt auch, dass bei ihm die Forderung auftaucht, Russland müsse die Krim wieder rausrücken. Er warb für die Sanktionen gegen Russland. Bei diesem Präsidenten ist nichts von der Konzeption zu spüren, dass man sich verständigen muss, um Frieden zu erhalten und im übrigen sich auch verständigen muss, um Wandel beim politischen Gegner zu erreichen. – Das ist ein Rückfall hinter das Konzept des Friedens in Europa. Und es ist klar, dass bei diesem Präsidenten Russland nicht zu Europa gehört. –

    Für mich persönlich wurde hier sichtbar, dass ich mich in diesem Präsidenten lange Zeit getäuscht habe. Er ist ein Vertreter des Imperiums. Seine Sprüche über Freiheit klingen nicht anders als die Sprüche des deutschen Bundespräsidenten: Hohl.

  3. Auch in den Passagen zum Kampf gegen den Terror hat der US-Präsident die Geschichte verkürzt, zu seinen Gunsten verkürzt. Er hat nicht erwähnt und schon gar nicht untersucht, weshalb es Terror gibt und woher die Flüchtlinge kommen und warum sie kommen. Schon ins Groteske geht seine Aufforderung, wir sollten beim wirtschaftlichen Aufbau im Irak helfen. Da kommt der Mörder und fordert die Passanten auf, die Leiche zu beseitigen. Die USA haben im Irak Krieg geführt. Sie haben zur wirtschaftlichen Krise dieses Landes wesentlich beigetragen. Sie haben den Irak zerstört und 100tausende von Menschen auf dem Gewissen. Und sie schüren weiter Krisen. Nebenbei erwähnt Obama, dass sie 250 US-Spezialkräfte nach Syrien schicken.

Die Rede des US Präsidenten war insgesamt eine hochideologische und damit zugleich eine verlogene Rede. Sie hat alles verdeckt, was es an mieser Entwicklung in den USA und in Europa gibt. Er hat von Freiheit und Demokratie gesprochen und von freier Presse und dabei über die immer schlimmer werdende Lage der Medien in den USA wie auch in Europa hinweggeredet.

Er hat auch nicht über die himmelschreiend ungerechte Verteilung der Vermögen und der Einkommen in der westlichen Welt gesprochen. Hätte er das getan, dann hätten ihm die Sprüche über Freiheit und Demokratie im Halse stecken bleiben müssen.

Dass die deutschen Medien mehrheitlich sich so haben einlullen lassen, ist ein beredtes Zeugnis ihres schlimmen Zustandes: Kampagnen-Medien, leicht käuflich von westlichen, atlantischen Ideologen. Embedded in die sogenannte westliche Welt.

Quelle

Erdogan

Sven hat mal wieder gut recherchiert. Die Ursachen von Grausamkeit und Machtgehabe liegen klar auf der Hand. Dennoch geschieht herzlich wenig, um dem entgegen zu wirken. 😦

Kindheit von Recep Tayyip Erdoğan

Posted: 19 Apr 2016 12:57 AM PDT

Ich habe nur kurz recherchiert, vielleicht gerade einmal 15 Minuten. Und schon habe ich einige Details über die Kindheit Erdoğans gefunden, die im Grunde bereits alles sagen:

Erdoğan wuchs in kleinen Verhältnissen auf, in einem Hafenviertel, auf dessen Straßen das Gesetz des Stärkeren galt: Wer Schwäche zeigt, hat schon verloren. Wer beleidigt wird, muss zurückschlagen.“ (Focus.de, 14.04.2016, „So wurde der türkische Staatspräsident zu dem, was er ist„)
Unter Verweis auf Recherchen des SPIEGEL wird in dem Artikel geschrieben, dass er nie einer Schlägerei aus dem Weg ging.

In einem FAZ Artikel wird Erdoğans Vater kurz und knapp in einem Satz beschrieben:  „Er war fromm, streng, autoritär.“ (FAZ, 05.08.2008, „Der Realo aus dem Hafenviertel„)
Erdoğans Erziehung war streng. Vor einigen Jahren berichtete er, wie er einmal von einer Nachbarin den Hintern versohlt bekam und darauf ein paar Flüche ausstieß – mit der Folge, dass er von seinem Vater zur Bestrafung an den Füßen mit dem Kopf nach unten aufgehängt wurde. Ein Onkel habe sich schließlich seiner erbarmt und ihn aus der misslichen Lage gerettet.“ (Die Presse, 10.08.2014, „Erdoğan, der Staatsmann aus dem Schlägerviertel„)
Man kann sich vorstellen, dass weitere destruktive Erziehungsmaßnahmen im Hause Erdoğan keine Ausnahme gewesen sein werden.

Für mich sind diese Informationen keine Überraschung, da das Verhalten des türkischen Präsidenten bereits eine deutliche Sprache spricht. Ein autoritärer Charakter fällt bekanntlich nicht vom Himmel. Allerdings beunruhigen mich die Informationen, da es unwahrscheinlich ist, dass jemand, der derart als Kind geprägt wurde, von dem einmal eingeschlagenen Weg ablässt. Die Macht, die er inne hat und die er immer weiter auszubauen scheint, wird einem Menschen, der einst als Kind misshandelt wurde, weiter zu Kopf steigen. Im Hinterkopf wirkt die alte Ohnmacht und die verträgt sich nun mal nicht mit großer realer Macht.

Quelle

Frühlingsbilder

Ja, einen einzigen Frühlingstag hatten wir bis jetzt.

Ansonsten hat es nur geregnet, während andere schon in kurzen Ärmeln im Biergarten gemütlich sitzen konnten.

blum.Blum1

Klinik ist nicht gleich Klinik

Diese Erfahrung musste ich gestern dank meiner Schusseligkeit machen.

Gestern hatte ich einen Termin in einer Klinik, um meinen Diabetes richtig bzw. neu einstellen zu lassen. Soweit so gut.

Ich packte also die Überweisung in meine Tasche und los gings.

Pünktlich stand ich an der Information, legte die Überweisung auf den Tresen und fragte, wo ich denn hin müsste.

klin.

Seltsame Blicke trafen mich, ich sagte, dass ich einen Termin hätte und ich würde gerne wissen, wo ich hin muss.

Die nette Dame meinte, dass ich keinen Termin hier hätte. WIESOOOOOOOO??????

Tja, meinte sie, sie sind in der falschen Klinik.

Erst da merkte ich, dass ich in der Klinik war, wo ich zur Lipid-Ambulanz hingehen sollte. Die habe ich letzte Woche vergeblich versucht anzurufen, so war sie mir total präsent im Kopf und bin eben dorthin gefahren.

Zu der anderen Klinik hätte ich es nicht mehr geschafft, die liegt genau am anderen Ende der  Stadt. 😦

Jetzt habe ich erstmal alle anderen Termine gecancelt, das wird mir sonst zuviel.

Wahrer Frieden

Vor langer Zeit hatte ein König in einem fernen Land einen Wettbewerb ausgeschrieben. Der Künstler, der ein Bild malen könnte, das wahren Frieden darstellt, sollte eine reiche Belohnung erhalten.


In den kommenden Monaten gingen die Beiträge ein. Nachdem der König die Gemälde lange und ausführlich studiert hatte, blieben am Ende noch zwei Bilder zur Auswahl übrig.

Das erste Bild war ein wunderschönes Gemälde eines Berges an einem See. Der hohe Berg mit seiner schneebedeckten Spitze bildete einen herrlichen Kontrast zu dem tiefblauen Himmel. Der Berg und die Bäume spiegelten sich im kristallklaren Wasser des Sees. Dem König gefiel das Bild sehr gut, jedoch war nicht klar, ob dieses Bild wirklich den Wettbewerb gewinnen sollte.


Das zweite Bild war vollkommen anders als das erste. Auf ihm war ein rauschender Wasserfall dargestellt. Das Wasser stürzte an einer Bergwand donnernd in die Tiefe. Der
Himmel war mit dunklen Wolken bedeckt, die den Eindruck erweckten, dass ein Unwetter im Anzug sei. 


Doch diejenigen, die das Bild ganz genau betrachteten, konnten sehen, dass gleich neben den niederstürzenden Wassermassen auf einer Klippe, die aus der Bergwand herausragte, der Künstler einen Vogel in seinem Nest gemalt hatte. Der Vogel lag völlig geborgen, trotz des Getöses um ihn herum.


„Das ist das Gemälde, das den Preis gewinnt“, sagte der König schließlich, „denn wahrer Frieden ist nicht die Abwesenheit des Sturmes, sondern vielmehr die Ruhe inmitten des Sturmes.“

Quelle: K.Reftel

Für unsere jüdischen Freunde

Ich wünsch euch ein schönes und vor allem friedliches Pessachfest.

Lasst es euch gutgehen und macht euch schöne Tage 🙂

Pessachfest der Juden - Symbolische Speisen

Symbolische Speisen für das Pessach-Fest (auch Passah-Fest), dem „Fest des ungesäuerten Brotes“ (hinten), in der Synagoge der jüdischen Gemeinde in Bielefeld am 23.04.2005. Das einwöchige Pessach- oder Passah-Fest erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und ist das wichtigste Familienfest im Judentum. Gläubige Juden in aller Welt essen an Passah nur ungesäuerte Brote (Matzen) und reinigen ihren Haushalt von jeglichem Sauerteig und Hefe. Foto: Robert Fishman +++(c) dpa – Report+++

Ich könnte ausflippen…

Was hat mich nur geritten, dass ich UNTER dem Fuß vom Monitor Staub wischen wollte….*kopfschüttel*

Es kam, wie es kommen musste, meine Hände knickten weg und ich konnte den Monitor nicht mehr halten, er krachte auf den Boden, gefühlte tausend Teile flogen durch die Gegend……ABER er lief weiter….

Jetzt steht er wieder und läuft auch, aber der Rahmen ist ab, die Knöpfe hängen runter 😦

Ich habe noch einen Ersatzmonitor, den ich mir letztes Jahr mal günstig ersteigert habe,aber ich lass lieber die Finger bzw. Hände weg von dem Teil.

Am Samstag kommen ein paar Nachbarn zum Grüne Soße-Essen, die können mir das Teil anschrauben, ich mach es nicht mehr.

Und überhaupt, was hat mich geritten, dass ich das Ding nicht in die andere Richtung gekippt habe, um Staub zu wischen….dann wäre es nur auf den Schreibtisch gekippt und wäre wohl heil geblieben….grummel….

Fragen über Fragen auf die es wohl keine Antwort geben wird…..grummel….

mon

Was 18-jährige können sollten….

Sehr interessant, da sieht man, was Eltern heute, und früher, oft falsch machen.

Und ich kann von mir aus nur sagen, meine Eltern haben auf ganzer Linie versagt.

Alles, was ich heute kann, habe ich mir selbst beigebracht und manches werde ich wohl nie mehr lernen:

Julie Lythcott-Haims war Professorin an der renommierten Stanford-Universität in Kalifornien und ist Autorin des Bestsellers „How to Raise an Adult“. In ihrem Buch räumt sie mit gängigen Erziehungspraktiken auf, die Kinder in einer allzu behüteten Welt erfahren. Sie fordert, ihnen einen stärkeren Einblick in Hintergründe und Zusammenhänge zu geben, die Selbstständigkeit und Aufklärung fördern. Und sie vor allem praktische Erfahrungen machen zu lassen. Einige Fehler von Eltern veröffentlichte sie bei „Quroa“.

1. Ein 18-Jähriger muss in der Lage sein, sich mit Fremden zu unterhalten
Im wirklichen Leben: Lehrer, Professoren, Berater, Vermieter, Verkäufer, Personalchefs, Kollegen, Kassierer, Krankenkassenmitarbeiter, Busfahrer, Handwerker.

Der Fehler: Wir bringen unseren Kindern bei, nicht mit Fremden zu reden, anstatt ihnen die Fähigkeit zu vermitteln, die wenigen bösen Fremden von den meisten guten zu unterscheiden. Das mündet darin, dass Kinder nicht wissen, wie sie sich Fremden nähern – mit Respekt und Augenkontakt – um die Hilfe, Beratung und Ausrichtung zu bekommen, die sie in dieser Welt brauchen.

2. Ein 18-Jähriger muss sich zu helfen wissen
An der Uni, in der Stadt, wo er ein Praktikum macht oder in einer Stadt im Ausland, in der er arbeitet oder studiert.
Der Fehler: Wir fahren oder begleiten unsere Kinder überallhin, selbst wenn ein Bus, eine Bahn, ein Fahrrad oder gar ihre eigenen Füße das erledigen könnten. Also kennen Kinder die Strecke von hier nach dort nicht, wissen nicht, wie sie Transportmöglichkeiten nutzen oder Pannen beheben, wann und wie sie tanken müssen, oder wie sie Reisepläne machen und umsetzen.

3. Ein 18-Jähriger muss seine Aufgaben und Arbeiten erledigen sowie Fristen einhalten können
Der Fehler: Wir erinnern unsere Kinder an fällige Hausaufgaben und wann sie sie zu machen haben – helfen ihnen manchmal dabei oder erledigen sie sogar komplett; dadurch wissen Kinder nicht, wie sie ihre Aufgaben priorisieren, anfallende Arbeiten einteilen oder Termine einhalten, ohne daran erinnert zu werden.

4. Ein 18-Jähriger muss fähig sein, im Haushalt mitzuhelfen
Der Fehler: Wir erwarten keine große Hilfe im Haushalt, weil die durchgeplante Kinder-Freizeit nur wenig Spielraum neben schulischen und außerschulischen Verpflichtungen lässt; Kinder wissen deshalb nicht, wie sie ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen, die anderer respektieren oder einen angemessenen Beitrag zum Haushalt insgesamt leisten.

5. Ein 18-Jähriger muss zwischenmenschliche Probleme lösen können
Der Fehler: Wir greifen bei Missverständnissen ein und lindern ihre verletzten Gefühle. Kinder können deshalb nicht selbstständig damit umgehen und Konflikte ohne unser Eingreifen lösen.

6. Ein 18-Jähriger muss Höhen und Tiefen bewältigen können
Das gilt für die Arbeitsbelastung in Kursen oder auf Uni-Niveau, Wettbewerbe, fordernde Lehrer, Chefs und andere.
Der Fehler: Wir greifen ein, wenn es schwierig wird, nehmen ihnen Arbeit ab, verhandeln neue Deadlines und sprechen mit den Erwachsenen. Daher wissen Kinder nicht, dass es normal ist, wenn nicht immer alles glatt läuft und dass das trotzdem in Ordnung ist.

7. Ein 18-Jähriger muss Geld verdienen und damit haushalten können
Der Fehler: Sie haben keine Jobs; wann immer und wofür auch immer bekommen sie Geld von uns. Kinder entwickeln daher kein Verantwortungsgefühl dafür, eine Aufgabe komplett zu erledigen, müssen nie Rechenschaft gegenüber einem Chef ablegen, der sie nicht bedingungslos liebt, und haben keine Achtung vor dem Wert von Dingen beziehungsweise keine Ahnung vom Umgang mit Geld.

8. Ein 18-Jähriger muss Risiken eingehen können
Der Fehler: Wir haben ihren gesamten Werdegang geplant, alle Hindernisse aus dem Weg geräumt und Stolperern vorgesorgt. So entwickeln Kinder kein Verständnis dafür, dass Erfolg nur dadurch entsteht, etwas zu versuchen und es bei Versagen erneut zu versuchen (Durchhaltevermögen) oder ein dickes Fell zu entwickeln (Belastbarkeit), was dadurch erlernt wird, dass etwas schiefgegangen ist.

Wichtig: Unsere Kinder müssen in der Lage sein, all das zu schaffen, ohne zu Hause anzurufen. Wenn sie uns anrufen, um zu fragen, wie sie eins dieser Dinge machen sollen, fehlt es ihnen an Lebenskompetenz.

Der Text erschien ursprünglich in Lythcott-Haims‘ Buch „How to Raise an Adult: Break Free of the Overparenting Trap and Prepare Your Kid for Success“.

(Selbstverständlich gelten alle Anregungen für Jungen und Mädchen und sind nur der besseren Lesbarkeit halber in männlicher Form geschrieben.)

Übersetzung: Susanne Baller

Mit mir nicht!!

 

„Wenn ich immer tun würde, was man von mir erwartet

dann würde irgendwann auf meinem Grabstein stehen:

Mein Leben hat allen gefallen, nur mir nicht!“

Verfasser unbekannt

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