Ich bin wie ich bin

Ob das gut oder weniger gut ist, das tut nichts zur Sache.

Wie ich da jetzt darauf komme, das ist ganz einfach. Ich hatte gestern endlich den Termin in der Klinik wegen meiner schwankenden und mieserabelen Blutzuckerwerte.

Nach einer  1-stündigen Odyssee durch die verschiedenen Abteilungen und einem Kreislaufkollaps wegen der unerträglichen Schwüle landete ich auf einer Trage, geschoben von sehr netten Pflegern, endlich bei der Diabetologin, bei der ich den Termin hatte.

Sie stellte mir vier Varianten der Behandlung vor, ich durfte mir eine aussuchen.

Aber die schönsten Sätze, die sie sagte waren:

„Sie sind wie Sie sind, ich muss sie behandeln, wie Sie sind und nicht so, wie ich Sie gerne hätte“

„Wenn Sie z.b. regelmässig Alkohol trinken oder eine Essstörung haben, dann muss ich Sie anders behandeln als wenn das nicht der Fall wäre, deshalb muss ich darauf schauen, wie Sie sind, wie Sie leben, danach muss ich die Medikation ausrichten“

EEEEEEEENDLICH!!!!! Endlich habe ich jemand gefunden, der mir nicht ständig sagt „Sie müssen…..es ist erforderlich, dass Sie dringend……“ usw. Und mir vor allem nicht ständig die Spätfolgen vor Augen führt.

Es tut gut, gesehen zu werden, wie man ist und nicht, wie man sein „sollte“.

 

Was sie auch noch sagte, dass es sehr schwierig sei, einen Diabetes richtig einzustellen, es wäre nicht gängig, dass es gleich funktioniert, man muss ausprobieren und das bedarf der guten Mithilfe des Patienten, also messen messen messen, notieren, auswerten….

Insulin sei nicht das Allheilmittel, es sei eher die letzte Auswahl, nur, wenn anderes nicht greift.

 

Jetzt habe ich nach 28!!!! verschiedenen Ärzten endlich eine gefunden, die mich sieht und behandelt wie ich BIN und die mir bestätigt, was ich innerlich wußte, mir aber immer wieder von den anderen 28 ausgeredet werden wollte, nämlich dass die Schwankungen die Spätfolgen verursachen und dass man alles daran setzen muss, um eben diese Schwankungen zu vermeiden.

FÜNF lange Jahre habe ich mir den Mund fusselig geredet, weil meine Werte zwischen 300 und 400 waren, das hat niemanden interessiert, ich war schon total verzweifelt, aber ich bin ja auch hartnäckig, ich bleibe am Ball, wenn ich was will, besonders, wenn es um meine Gesundheit geht.

Und es hat sich gelohnt. Jetzt hoffe ich, dass die Werte sich bald bessern 🙂

diab1

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