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‚Und etwas Farbe für den grauen Alltag

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Lifehack #4 – Denkt mal drüber nach

Nachdenkenswert!

Jaaaaaa…..

Bereue nichts!!

Etwas zu bereuen bedeutet sich selbst zu verraten.

F. Nietsche

Die eigene Komfort-Zone verlassen…

….mit Platons Höhlengleichnis.

Mich hat dieses Gleichnis ja schon immer fasziniert, ich glaube, ich habe es mit 14 das erste Mal gelesen.

Hier ist eine interessante Ausführung dazu wie man es auf unser Leben anwenden kann:

Eines der berühmtesten Gleichnisse und spannendsten Gedankenexperimente der Philosophie ist mit Sicherheit das Höhlengleichnis von Platon. Er beschreibt dabei, wie Menschen seit Beginn ihres Lebens in einer Höhle leben und so positioniert sind, dass ihre einzige visuelle Wahrnehmung die Schatten von hinter ihnen hergetragenen Gegenständen sind, die durch eine kleine Lichtquelle an die Wand vor ihnen geworfen sind. 

„Sieh nämlich Menschen wie in einer unterirdischen, höhlenartigen Wohnung, die einen gegen das Licht geöffneten Zugang längs der ganzen Höhle hat. In dieser seien sie von Kindheit an gefesselt an Hals und Schenkeln, so daß sie auf demselben Fleck bleiben und auch nur nach vorne hin sehen, den Kopf aber herumzudrehen der Fessel wegen nicht vermögend sind. Licht aber haben sie von einem Feuer, welches von oben und von ferne her hinter ihnen brennt. Zwischen dem Feuer und den Gefangenen geht obenher ein Weg, längs diesem sieh eine Mauer aufgeführt wie die Schranken, welche die Gaukler vor den Zuschauern sich erbauen, über welche herüber sie ihre Kunststücke zeigen. […] Sieh nun längs dieser Mauer Menschen allerlei Geräte tragen, die über die Mauer herüberragen, und Bildsäulen und andere steinerne und hölzerne Bilder und von allerlei Arbeit;“

Platon möchte mit diesem Gleichnis seine Ideenlehre veranschaulichen, der zufolge alle Dinge, die uns umgeben, nur Abbilder sind von zeitlosen und immateriellen Ideen. Insbesondere der zweite Teil des Gleichnisses lässt sich jedoch auch auf viele Lebenssituationen übertragen. Stelle dir also zunächst die beschriebene Situation vor, in der sich dann folgendes ereignet:

„Wenn einer entfesselt wäre und gezwungen würde, sogleich aufzustehen, den Hals herumzudrehen, zu gehen und gegen das Licht zu sehn, und, indem er das täte, immer Schmerzen hätte und wegen des flimmernden Glanzes nicht recht vermöchte, jene Dinge zu erkennen, wovon er vorher die Schatten sah: was, meinst du wohl, würde er sagen, wenn ihm einer versicherte, damals habe er lauter Nichtiges gesehen, jetzt aber, dem Seienden näher und zu dem mehr Seienden gewendet, sähe er richtiger, und, ihm jedes Vorübergehende zeigend, ihn fragte und zu antworten zwänge, was es sei? Meinst du nicht, er werde ganz verwirrt sein und glauben, was er damals gesehen, sei doch wirklicher als was ihm jetzt gezeigt werde?“

[…]

Und wenn er nun an das Licht kommt und die Augen voll Strahlen hat, wird er nicht das Geringste sehen können von dem, was ihm nun für das Wahre gegeben wird. […] Gewöhnung also, meine ich, wird er nötig haben, um das Obere zu sehen. Und zuerst würde er Schatten am leichtesten erkennen, hernach die Bilder der Menschen und der andern Dinge im Wasser, und dann erst sie selbst. Und hierauf würde er was am Himmel ist und den Himmel selbst leichter bei Nacht betrachten und in das Mond- und Sternenlicht sehen als bei Tage in die Sonne und in ihr Licht. […] Zuletzt aber, denke ich, wird er auch die Sonne selbst, nicht Bilder von ihr im Wasser oder anderwärts, sondern sie als sie selbst an ihrer eigenen Stelle anzusehen und zu betrachten imstande sein.

[…]

Und wie, wenn er nun seiner ersten Wohnung gedenkt und der dortigen Weisheit und der damaligen Mitgefangenen, meinst du nicht, er werde sich selbst glücklich preisen über die Veränderung, jene aber beklagen?“

Die Sonne als erste Ursache des Lebens ist für Platon auch die erste Grundlage alles Wahren. Versetzt man sich in die Situation des Entfesselten hinein, kann man nachvollziehen, wie schwer es ihm fallen muss, sich von den bisherigen Lebensumständen – auch, wenn sie unangenehm waren – zu verabschieden. 

Für mich ist dieses Gedankenexperiment daher auch eine Aufforderung, den eigenen Status Quo zu hinterfragen. Wir neigen alle dazu, uns und unsere Wahrnehmung immer wieder bestätigen zu lassen und scheuen leicht einen kritischen Diskurs. Wenn wir ihn dann doch wagen, ist der – wie erwartet – nicht unbedingt angenehm, aber trotzdem geht es uns besser, da wir den eigenen Horizont erweitern. 

Und auch im Hinblick auf ganz praktische Lebenssituationen ist das Höhlengleichnis anwendbar. Wenn bald die Zeit der guten Vorsätze anbricht, wirst Du bestimmt merken, dass es viel Überwindung und Durchhaltevermögen erfordert, um Dinge im Leben zum Besseren zu verändern und die gewohnte Komfort-Zone zu verlassen. Stelle Dir immer, wenn Du dieses Durchhaltevermögen zu verlieren drohst, vor, wie Platons Entfesselter die Höhle verlässt und das erste Mal in die Sonne blickt: Veränderungen, die uns im Leben weiterbringen, sind oft mit Wachstumsschmerzen verbunden, aber wir sind hinterher froh darüber, sie erreicht zu haben.
 
Quelle: Platon, „Politeia“ 106 a), b)
Quelle: Newsletter sinnich

 

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