Eine Unterschrift für gesundes Essen…

 

Seit Jahren ist bekannt, dass in etlichen Lebensmitteln krebsverdächtige und erbgutschädigende Mineralöle stecken. Jetzt hat auch die EU-Kommission die Gesundheitsgefahren offiziell anerkannt. Konkrete Schritte zum Schutz von Verbraucherinnen und Verbraucher will sie aber nicht unternehmen. Machen Sie mit uns gemeinsam Druck: Unterzeichnen Sie jetzt unseren E-Mail-Protest an die EU!
man möchte ja meinen, ein EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit macht sich stark für „sicheres“ und „gesundes“ Essen. Im Fall von gefährlichen Mineralölen in Nahrungsmitteln nimmt es EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis mit seinem Amt aber nicht so genau. Statt uns Verbraucherinnen und Verbraucher vor vermeidbaren Krebsgefahren zu schützen, geht er auf Schmusekurs mit der Lebensmittellobby.

Beginnen wir mit dem Jahr 2012: Bereits damals stellte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) fest, dass aromatische Mineralöle (MOAH) in unserem Essen potenziell krebserregend und erbgutschädigend sind. Sogenannte gesättigte Mineralöle (MOSH) reichern sich in den Körperorganen an und können diese schädigen. In den darauffolgenden Jahren haben Laboranalysen von foodwatch aber auch von Stiftung Warentest und von deutschen Landesbehörden immer und immer wieder Mineralöle in unserem Essen gefunden – sowohl in Reis, Nudeln und Weizengrieß als auch in Schokolade und Olivenöl. Immer und immer wieder haben wir von der Politik konkrete Maßnahmen gefordert und sogar dem zuständigen EU-Gesundheitskommissar Andriukaitis einen Besuch abgestattet.

Dieser EU-Kommissar hat jetzt in einer offiziellen Mitteilung seines Hauses die Gesundheitsgefahren durch Mineralöle offiziell anerkannt. Endlich! Aber: Er empfiehlt keine Schutzmaßnahmen! Stattdessen solle das Problem in den nächsten Jahren weiter beobachtet werden: „Aromatische MKW [Mineralölkohlenwasserstoffe] können als genotoxische Karzinogene wirken, während einige gesättigte MKW sich im menschlichen Gewebe anreichern und zu Nebenwirkungen in der Leber führen können“, heißt es in dem Papier der Kommission. Deshalb sei es wichtig, „für eine Überwachung von MKW zu sorgen, um die relative Belastung von Lebensmitteln (…) besser zu verstehen.“ Die Empfehlung aus Brüssel: Jeder europäische Mitgliedstaat solle „unter aktiver Beteiligung von Lebensmittelunternehmern“ Tests durchführen und die Ergebnisse bis Februar 2019 an die EU weiterreichen.

NOCH mehr Tests? Die Fakten liegen doch längst auf dem Tisch! Was wir jetzt brauchen sind strenge Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln. Die besonders kritischen aromatischen Mineralöle (MOAH) haben überhaupt nichts in unserem Essen zu suchen. Wir Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein Recht auf sauberes Essen. Machen Sie deshalb mit: Schreiben Sie eine Protestmail an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis.

E-Mail-Aktion unterzeichnen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Quelle: Foodwatch

TV-Tipp von mir….Landgericht

Erster Teil heute abend im ZDF. Oder ab morgen online in der ZDF-Mediathek.

QUELLE und einige Trailer

Wie der Roman lässt der Film Dokumentarisches und Fiktives verschmelzen. Regisseur Matthias Glasner schafft in dem Zweiteiler ein ergreifendes Abbild einer Zeit, in der unzählige Menschen ihrer Würde beraubt wurden. Heide Schwochow adaptierte Krechels preisgekrönten politischen Roman zu einem mitreißenden Drehbuch über eine Familie, die dem Trauma ihrer Trennung nicht entkommen kann.

„Die furchtbaren Ereignisse der deutschen Geschichte deformieren die Kornitzers bis tief hinein in ihr Seelenleben. Bis sie selbst keine Antworten mehr finden auf die Herausforderungen ihrer Zeit. Es hat mich tief berührt, dass hier keine Helden, aber auch keine Opfer erzählt werden.“
Matthias Glasner, Regisseur

Der Zweiteiler „Landgericht“ erzählt die Geschichte der Familie Kornitzer während des Deutschen Reichs und schildert zugleich die Gründungsjahre einer Republik, in denen sich Opfer, Täter und Mitläufer auf der schmerzhaften Suche nach Gerechtigkeit und Wiedergutmachung auseinandersetzen müssen. Vorlage für den Film ist der gleichnamige Roman von Ursula Krechel, der auf einer realen Vorlage basiert.

 

Die Geschichte beginnt 1938 in Berlin. Eine Familie befindet sich auf dem Weg zum Bahnhof. Es ist keine gewöhnliche Reise, die sie antreten. Claire und Richard Kornitzer bringen ihre beiden Kinder Georg (8) und Selma (5) zu einem Kindertransport. Eine Hilfsorganisation der Quäker bringt sie zusammen mit vielen anderen jüdischen Kindern nach England, um dem Holocaust zu entkommen. Das Trauma dieser schmerzlichen Trennung schleicht sich leise und mit beklemmender Selbstverständlichkeit in das Leben der Familie ein.

Die Familie Kornitzer steht dabei für sehr viele Familien, denen es ebenso erging. Vorlage für den Film ist das Leben von Robert Michaelis, eines jüdischen Richters, und seiner Familie. Robert Michaelis‘ Geschichte wird durch die Figur des Richard Kornitzer nacherzählt. Seine Frau, die nicht jüdisch ist, heißt im Film Claire. Michaelis‘ Tochter, die heute den Namen Ruth Barnett trägt, lebt in England und ist die Vorlage für Selma, die Tochter der Kornitzers.

In dem Film hat Richard Kornitzer seinen Posten am Landgericht verloren. Er erhält ein Visum für Kuba. Die Gestapo nimmt Claire ihre letzten Wertgegenstände und damit die Chance, ein Visum für sich zu bezahlen. Sie muss sich alleine durchbeißen, lässt sich aber auch nicht von ihrem jüdischen Mann scheiden. Dies wird ihr zum gesellschaftlichen Verhängnis. Sie findet auf einem schwäbischen Bauernhof Zuflucht, während sich Richard in Kuba eine neue Existenz aufbaut.

Die Kinder durchleben in England schwere Zeiten. Nachdem sie von der herrschsüchtigen Pflegemutter Mary weglaufen, müssen sie in erbärmlichen Zuständen in einem notdürftig eingerichteten Kinderheim leben. Sie verlieren den Kontakt zu den Eltern. Wie ein Licht am Ende des Tunnels erscheint die warmherzige Mrs. Hales, die beide Kinder zu sich nimmt.

 

Kuba, 1947: Viele Jahre sind vergangen, der Briefverkehr zwischen Kuba und Deutschland ist längst abgerissen. Die Familie lebt dauerhaft in Trennung, neue Menschen sind in das Leben der Eltern und Kinder getreten. Claire setzt jedoch nach Kriegsende alles in ihrer Macht stehende daran, eine Zusammenführung zu bewirken. Und endlich: Sie findet Richard. Der erste Brief von Claire seit 10 Jahren erreicht ihn. Jetzt muss er sich entscheiden. Sein neues Leben gegen das alte wieder eintauschen? Claire findet auch ihre Kinder endlich wieder – muss aber feststellen, dass die sich ihren leiblichen Eltern entfremdet haben und ihr Leben in England nicht aufgeben wollen.

 

Nachdem Richard zu Claire zurück gekehrt ist, will er ein neues Deutschland aufbauen, Recht und Gerechtigkeit wiederherstellen. Doch er muss sich an zahlreichen bürokratischen Hürden abarbeiten, bevor ihm schließlich eine Stelle als Richter in Mainz angeboten wird. Auch hier verstört ihn, wieviele Juristen nahtlos vom NS-Regime auf hohe Posten in der Nachkriegs-Justiz gewechselt sind.

Endlich zahlt sich Richards Beharrlichkeit aus: Er übernimmt in Mainz einen spektakulären Prozess und ist voller Zuversicht, im Sinne der NS-Opfer urteilen zu können. Doch endet er schließlich zwischen den Fronten der Opfer und der ehemaligen Täter des NS-Regimes. Er scheitert daran, seine moralisch hohen Ansprüche mit der Realität der Rechtsprechung in Einklang zu bringen. Er verbeißt sich in den kommenden Jahren in einen kleinteiligen Kampf um seine Rehabilitation und macht sich viele Feinde.

Ähnlich erging es Robert Michaelis, der die reale Vorlage für die fiktive Figur Richard ist – und vielen weiteren Menschen, die auch nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr ihren Frieden finden konnten.

 

 

Wenn das Leben dir Zitronen gibt….

….mach dir einen Tequila….ach neee, das war was anderes….lach…

Aber Zitronen sind vielfältig anwendbar:

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Die Zitrone ist nicht nur in der Küche ein vielseitiger Alleskönner. Ihre Vitamine, die Zitronensäure und andere Inhaltsstoffe können auch im Haushalt und in der Körperpflege eingesetzt werden. Und das Beste: Anders als die meisten modernen Pflegemittel aus dem Handel ist sie ein reines, biologisches Naturprodukt. In diesem Beitrag findest du einfache, aber überaus wirksame Tricks, wie du Zitronensaft nutzen kannst. Natürlich ist es empfehlenswert, für diese Anwendungen auf Bio-Früchte zurückzugreifen.
1. Für glänzendes Haar
Bei fettem, glanzlosem Haar, also bei einer Überproduktion der Talgdrüsen, hilft eine Zitronen-Spülung. Den Saft einer Zitrone mit einer Tasse Wasser vermischen und nach der Haarwäsche im noch nassen Haar verteilen. Diese Mischung sollte einige Minuten einwirken und danach gut ausgespült werden. Das Haar glänzt wieder und fettet nicht so schnell nach.
2. Zur Nagelpflege
Wenn du brüchige Nägel hast, mische einen Esslöffel Olivenöl mit dem Saft einer halben Zitrone und bade die Nägel in dieser Mischung. Du wirst staunen, wie sie bald wieder stark und fest werden.
3. Einfacher Haut-Reiniger
Mit ein paar Tropfen Zitronensaft, ätherischem Teebaumöl und einem halben Liter destilliertem Wasser kannst du schnell ein ein preiswertes reinigendes Gesichtswasser herstellen. Es wirkt genauso gut oder sogar besser als käufliche Produkte, erfrischt die Haut und macht sie porentief rein.
4. Hautpartien aufhellen
Zitronensaft wirkt bei regelmäßiger Anwendung leicht bleichend und kann daher Hautpartien aufhellen. Wenn du zum Beispiel dunkle Stellen an Ellebogen und Knien bemerkst, kannst du sie mit reinem Zitronensaft einreiben. Die Haut wird nach nur wenigen Anwendungen wieder hell und zart. Auch Sommersprossen und Altersflecken lassen sich so mindern. Beachte aber, dass die Haut durch Zitronensaft auch gereizt werden kann. Also nicht übertreiben und nach der Behandlung eincremen.
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5. Augenringe bekämpfen
Auch bei dunklen Augenringen kann Zitronensaft helfen. Hierfür wird der Saft einer halben Zitrone ausgepresst und mit der selben Menge Olivenöl vermischt. Trage die Flüssigkeit vorsichtig vor dem Schlafengehen auf. Da die Haut in diesem Bereich sehr empfindlich ist, solltest du auf Einreiben und Massieren verzichten, da dies mehr schaden als nutzen könnte. Der Zitronensaft bleicht die Haut sanft und das Olivenöl pflegt sie gleichzeitig geschmeidig.

 

 6. Behandlung von Akne

Der Saft einer Zitrone desinfiziert und reinigt. Bei Hautproblemen wie Akne trage etwas unverdünnten Zitronensaft auf die betroffenen Partien auf. Nach einigen Anwendungen siehst du schon eine deutliche Besserung.

 

7. Mitesser entfernen

 

Auch Hautunreinheiten wie Mitesser können mit Zitronensaft behandelt werden. Hierfür kannst du dir ein sanftes Peeling aus Zitronensaft sowie Zucker, Salz oder Kaffeesatz anrühren. Du benötigst nur ungefähr einen Esslöffel fester Peeling-Bestanteile und einige Spritzer Zitronensaft. Nutze die Paste, um sanft die betroffenen Hautpartien zu massieren und nach wenigen Tagen dieser natürlichen Behandlung wird sich eine deutliche Besserung einstellen.

 

8. Haare aufhellen

 

Zitronensaft ist ein altbekanntes Hausmittel zum Aufhellen von Haaren. Verteile dafür den Saft einer Zitrone im noch feuchten Haar und lass ihn einwirken. Am besten funktioniert das Aufhellen unter Einwirkung von Wärme. Wickle ein Handtuch um den Kopf oder nutze die Wärme des Sonnenlichts. 4 Tipps für das Haarefärben ohne Chemie

 

9. Nagellack natürlich entfernen

 

Wenn du den Geruch von ätzenden Nagellackentferner nicht magst, kannst du auch Zitronensaft zum Entfernen von altem Lack und Resten verwenden. Gib zuerst etwas Seife in ein Schälchen Wasser und halte die Fingerspitzen für fünf Minuten hinein. Der Nagellack wird durch dieses Bad etwas aufgeweicht, so dass du ihn anschließend mit einer aufgeschnitten Zitrone abrubbeln kannst.

 

10. Pflegeprodukte haltbarer machen

 

Beim Herstellen hausgemachter Pflegeprodukte ist sauberes Arbeiten unerlässlich, um die Haltbarkeit zu erhöhen. Dennoch wird man Keime in Gefäßen und Zutaten nie ganz vermeiden können. Wenn du deinen selbstegemachten Cremes, Deos und anderen Kreationen etwas Zitronensaft zugibst, wirkt er als natürliches Konservierungsmittel und die Produkte halten sich etwas länger. Beachte jedoch, dass frische Kosmetik und Pflegeprodukte aus verderblichen Zutaten selbst mit Zugabe von Zitronensaft am besten im Kühlschrank aufbewahrt werden

Quelle:
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Es war einmal…Was ist euer Lieblingmärchen?

Und wer mich ein bissel kennt, der weiß sofort welches mein Lieblingsmärchen war und ist. 🙂

Der Märchen-Check: Wie Ihr Lieblingsmärchen Sie neu motivieren kann

In jedem Märchen verstecken sich geheime Lebensthemen und Probleme. Zugleich geben Märchen aber auch sinnvolle Hilfen und Ratschläge, wie Sie diese Schwierigkeiten meistern und sich weiterentwickeln können. Jeder Mensch hat „sein“ Märchen. So finden Sie aus den hier vorgestellten wichtigsten 8 Ihren Startpunkt für die Selbstmotivation:

Lesen Sie nur die im Kasten aufgelisteten Märchentitel, und kreuzen Sie denjenigen an, der Sie von der Erinnerung her am meisten positiv anspricht.

Dann erst lesen Sie die Interpretation zum Märchen Ihrer Wahl. Wenn Sie unsicher sind, ob das wirklich „Ihr“ Märchen war, können Sie sich natürlich auch die Texte zu den übrigen Märchen ansehen.

Falls Sie den vollen Wortlaut der Märchen nachlesen wollen: Alle stammen aus der Sammlung der Brüder Grimm und sind in preiswerten Ausgaben im Buchhandel zu haben.

Selbstmotivation mit dem simplify Märchen-Check

o Frau Holle
o Der Froschkönig
o Hase und Igel
o König Drosselbart
o Der süße Brei
o Das tapfere Schneiderlein
o Die Bremer Stadtmusikanten
o Die Sterntaler

Frau Holle
Für alle Bequemen und Unmotivierten, die die Dinge gerne aufschieben oder lieber gleich ganz liegen lassen

Laufen Sie nicht an den konkreten Aufgaben des heutigen Tages vorbei. Tun Sie jetzt, was getan werden muss – wie die Goldmarie. Holen Sie jetzt das fertige Brot aus dem Ofen. Schütteln Sie jetzt die reifen Äpfel vom Baum. Und heben Sie sie jetzt auf. Was heute bei Ihnen liegen bleibt, „fault“ meistens wochenlang vor sich hin und wird Ihnen jeden Tag weniger schmecken.
Erwarten Sie nicht länger (wie die Pechmarie), dass andere die Arbeit machen werden. Benutzen Sie keine faulen Ausreden mehr. Schlafen Sie zu nicht lange aus, sondern reduzieren Sie Ihr Schlafpensum um 30 bis 60 Minuten. Das wirkt bei vielen Formen der Depression und Antriebsschwäche belebend und motivierend. Zerlegen Sie Ihr Tagespensum in mehrere kleine Aufgaben, und freuen Sie sich bei jedem Teilabschnitt über das Geschaffte. Arbeiten Sie immer im Einklang mit Ihrem Körper. Entspannen Sie sich nach der Arbeit, nicht vorher.

Der Froschkönig
Für alle, die zu sehr am Materiellen und Vordergründigen orientiert sind

Lassen Sie wie die Königstochter Ihren Besitz (die goldene Kugel) in den Brunnen Ihres Herzens sinken. Verbünden Sie sich mit den Kräften Ihrer eigenen Tiefe. Lösen Sie sich von der einseitigen Fixierung auf Äußerlichkeiten wie „Kleider, Perlen, Edelsteine und goldene Kronen“. Entdecken Sie, was für Sie jenseits von Image und Eindruck wirklich im Leben zählt.
Entwickeln Sie mehr emotionale und spirituelle Intelligenz. Weichen Sie dem „hässlichen Frosch“ der Treue, Verlässlichkeit und Verbindlichkeit nicht länger aus. Verpflichten Sie sich mehr in Ihren Beziehungen, und halten Sie Ihre Versprechen. Sie werden nicht nur mehr Wohlwollen finden, sondern auch mehr Liebe. Damit befreien Sie Ihr Herz von den „drei eisernen Banden“ aus Kummer, Schmerz und Traurigkeit, wie sie am Ende des Märchens dem Diener Heinrich aus Freude über die Erlösung seines Herrn vom Herzen sprangen.

Hase und Igel
Für alle Kämpfernaturen und am Wettbewerb Orientierten, die immer gewinnen wollen

Auch wenn es gut ist, sich Ziele zu setzen, so ist das Leben doch kein Wettlauf, bei dem es nur darum geht, die Konkurrenz aus dem Feld zu schlagen. Selbst wenn Sie tatsächlich im Vorteil sind, kann gerade die Fixierung aufs Gewinnen-Müssen Sie den Sieg kosten.
Wenn Sie zum Hasentyp gehören, üben Sie das Verlieren und Scheitern: Spielen Sie Spiele, bei denen es keinen Gewinner gibt, sondern nur das Zusammenspiel im Team Erfolg bringt. Streben Sie in Ihrem Beruf partnerschaftliche Zusammenarbeit an. Engagieren Sie sich auf einem Gebiet, wo Sie „im Verborgenen“ Gutes tun können.
Oder erreichen Sie Ihre Ziele lieber mit Tricks und Schummeln wie Herr und Frau Igel? Das kann sich für Sie im Augenblick auszahlen, aber langfristig müssen Sie damit leben, dass Sie mit Ihrem Verhalten anderen bösen Schaden zufügen und deren Vertrauen verspielen. Wenn Sie gute Ideen haben, die Ihnen gegen die Konkurrenz eine echte Chance verschaffen, dann spielen Sie mit offenen Karten. Verändern Sie die Wettbewerbsregeln nicht einseitig zu Ihren Gunsten.

König Drosselbart

Für alle Perfektionisten, denen nichts gut genug ist und die an allem etwas auszusetzen haben

Finden Sie immer das Haar in der Suppe? Kann Ihnen niemand etwas recht machen? Stören Sie sich wie die anspruchsvolle Prinzessin noch an dem „krummen Kinn“ von Drosselbart, selbst wenn er ein König ist? Bestehen Sie auf festen Strukturen, Sauberkeit, Ordnung und Idealen?
Dann öffnen Sie doch einmal dem schöpferischen Chaos die Tür. Lassen Sie die Fenster ungeputzt, die Aktenordner zugeklappt, und gehen Sie tanzen. Misstrauen Sie Ihrem überkritischen Verstand. Vertrauen Sie mehr Ihrem Körper. Gehen Sie in die Natur, wühlen Sie in der Gartenerde, suchen Sie sich einfache handwerkliche Arbeiten oder ein Hobby, bei dem man schmutzig wird (Töpfern, Mountain-Biking).
Bauen Sie absichtlich ein paar kleine Rechtschreibfehler in einen Text ein. Verzichten Sie auf das letzte Wort und stehen Sie zu Ihren eigenen Fehlern. Sie haben keine? Dann legen Sie sich ein paar zu – es wird Sie liebenswerter und heiterer machen.

Der süße Brei
Für alle, die nicht „Stopp“ sagen können und zu viele Töpfe gleichzeitig auf dem Herd stehen haben
In diesem Märchen kocht ein Wunder-Töpfchen auf Befehl unentwegt süßen Brei, ohne Ende. Es hört erst auf, wenn man „Töpfchen, steh“ sagt. Als die Besitzerin das Zauberwort vergisst, steigt der Brei über den Rand hinaus, die ganze Küche läuft voll, dann das Haus, die Straße, die ganze Stadt.
Bauen Sie in jede wache Stunde Ihres Tages ein „Stopp“ ein. Sagen Sie Ihr Zauberwort „Stopp“ beim Einkaufen, beim Essen und Trinken, bei der Annahme von Aufträgen, bei Verabredungen, beim Fernsehen. Wenn Sie immer noch nicht zu stoppen sind, drehen Sie Ihre Unersättlichkeit um: Streben Sie die Meisterschaft auf dem Gebiet „Weniger ist mehr“ an. Nehmen Sie von allem nur die Hälfte. Das ist bei großzügigen Naturen wie Ihnen immer noch genug.

Das tapfere Schneiderlein
Für alle Vorsichtigen und Zaghaften, die sich klein fühlen und sich nichts Großes zutrauen

Glauben Sie an sich, auch wenn jetzt noch nicht viel zu sehen ist. Suchen Sie nach Herausforderungen. Gehen Sie Neues mit Witz und Leichtigkeit an. Verlassen Sie Ihr kleines sicheres Zuhause, und begeben Sie sich auf unbekanntes Terrain. Lassen Sie sich nicht durch (scheinbaren) Spott oder Geringschätzung verunsichern.
Suchen Sie sich ein starkes Wort für Ihre Selbstmotivation („Sieben auf einen Streich“), das Ihnen Mut macht und Sie in Kontakt zu Ihrer inneren Kraft bringt. Schreiben Sie es auf, tragen Sie es immer bei sich, und lesen Sie es sich mehrmals am Tag laut vor. Damit wecken Sie Ihre kämpferische Seite und fördern den dazugehörigen Heldenmut. Sie haben viel mehr zu gewinnen und viel weniger zu verlieren, als Sie denken.

Die Bremer Stadtmusikanten
Für alle, die „in die Jahre gekommen sind“, und sich unnütz und einsam fühlen

Analysieren Sie nüchtern Ihre jetzige Lebensform. Hören Sie auf, sich zu bemitleiden oder andere für Ihre Situation verantwortlich zu machen. Suchen Sie nach neuen Weggefährten für diesen Abschnitt Ihres Lebens, und verbünden Sie sich mit ihnen. Verlassen Sie ungesunde, belastende und krankmachende Strukturen (zu großes Haus, Arbeitspensum, Ärger mit der Familie).
Brechen Sie noch einmal auf zu neuen Ufern, getreu dem Motto der 4 Tiere: „Etwas Besseres als den Tod finden wir überall.“ Peilen Sie ein Ziel an, das Ihnen Spaß macht (wie den Tieren die Musik). Das hilft Ihnen, die Schrecken des Alters (symbolisiert durch die Räuber) zu bannen und den Lebensabend im frei gewordenen Räuberhaus „mit schönem Essen und Trinken“ zu genießen.

Die Sterntaler
Für alle, die sich gerne für andere aufopfern und stets bereit wären, „ihr letztes Hemd herzugeben“

Wenn Sie mit Burnout-Problemen zu kämpfen haben, hören Sie sofort auf, sich einseitig zu verausgaben. Stellen Sie so lange von Geben auf Empfangen um, bis der Ausgleich erreicht ist. Lassen Sie sich durch andere bereichern, und nehmen Sie Geschenke ohne Gegenleistung an. Rücken Sie die Proportionen wieder zurecht: Entdecken Sie wie das kleine Mädchen unter dem nächtlichen Firmament, wie klein das ist, was Sie geben, und wie groß das, was Sie vom Leben empfangen. Halten Sie Ihre Schürze auf. Meditieren Sie über die Güte und das Wohlwollen des Universums, die immer da sind – auch wenn Sie gerade einmal eine Pause beim Geben machen.

Autor: Tiki Küstenmacher

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... ich zeige hier immer mal Dinge die ich selbst angefertigt habe, mit denen ich handel oder die mir einfach gefallen. Bei Interesse oder Fragen zu den Sachen, sprecht mich einfach an. Meine Beiträge dienen zur Vorstellung meiner privaten Sachen, bzw. sind Werbung für meine Arbeiten/Produkte https://oldwestleather.hpage.com

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Ich bin nicht perfekt, aber sehr gut gelungen. ;) Privater Blog über das Leben.

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