Wir alle – ein Suchtgesellschaft?

Sucht hat viele Gesichter und noch mehr Spätfolgen…

4alle/4all

Ich übernehme einen Artikel von Matthias Weiss im Wortlaut

Matthias Weiss schreibt in seinem Blog: Praxis Hokairos Über Gott und die Welt…frisch von der Leber weg über alles, was ihn bewegt; vornehmlich zu gesellschaftlichen Themen und solchen der Spiritualität. Es darf aber auch einmal lustig, kunstig oder leicht provokant sein.

Sein Beitrag zum Thema Suchtgesellschaft

„In einem seiner Bücher analysiert Dr. Patrick Carnes unsere Gesellschaft auf ihr Suchtpotenzial hin und kommt zu einigen wirklich relevanten Schlüsselementen, welche das Gedeihen von Sucht in unseren Breitengraden fördern (S. 87-90):

  • Unsere Gesellschaft orientiert sich an Bequemlichkeit und daran, Hindernisse wegzuräumen, die der Bedürfnisbefriedigung im Weg stehen. Vom Ölwechsel bis zum Zubereiten von Mahlzeiten kann alles mit geringstem Aufwand bewerkstelligt werden. Von der Bequemlichkeitsmoral angetrieben, wenden Süchtige einfach die Logik der Sofortbefriedigung an, um ihre Ängste zu verringern.
  • Unsere Gesellschaft legt Wert auf raffinierte Technologien und geht davon aus, dass die Technik sämtliche Probleme…

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Traditionen, die Wohlbehagen auslösen

Neulich habe ich mit meiner Perle Nr. 1 gesprochen. Sie ist russisch-orthodoxen Glaubens, ebenso ihr Mann.

Ich fragte sie, wie sie die Feiertage verbracht hat. Und sie sollte mir erzählen, was sie an Bräuchen pflegen.

Ihr Stimme wurde ganz warm und strahlend, sie überschlug sich fast vor Freude.

Geschenke gibt es für alle am 31. Dezember.

Der eigentliche Weihnachtsfeiertag ist der 7. Januar.

Am 6. Januar darf tagsüber kein Fett und kein Fleisch gegessen werden, also quasi ein Fastentag.

Abends wird dann reichlich aufgetischt, nur die Familie ist geladen. Die Tische biegen sich unter den leckeren Köstlichkeiten. Dann müssen sich alle setzen und es darf geschlemmt werden. ABER: Keiner darf mehr aufstehen bis alle bapp-satt sind.

Fehlt ein Besteckteil oder sonst etwas, hat man Pech gehabt, man darf nicht mehr aufstehen. So muss dann evt. einer mit den Fingern essen, wenn ein Löffel oder eine Gabel vergessen wurde 🙂 Vor dem Essen wird gebetet für die, die krank sind, gestorben sind, allein sind.

Ebenso wird ein Gedeck mit hingestellt für Gott.

Nach dem Essen wird ebenfalls ausgiebig gebetet und Gott gedankt für alles, was man empfangen hat.

Dann wird der Tisch aufgeräumt, das Geschirr gespült und man geht los und verteilt Essen, das übrig war, an Obdachlose und Nachbarn, die allein sind und und und

Am nächsten Tag, also dem 7. Januar, ist wieder ein großes Fest in der Familie, Geschenke, aber nur kleine, gibt es nur für Kinder. Und wieder folgen Gebete und ein feierliches Festessen. Auch an diesem Tag denkt man anschließend an Alleinstehende und Obdachlose.

Am 8. Januar wird ganz wenig und wieder ohne Fleisch und ohne Fett gegessen.

russ-orth

Perle Nr. 1 konnte gar nicht aufhören zu schwärmen, sie fügte kleine Anekdoten aus ihrer Kindheit ein, und sie will auf jedenfall, dass ihre Kinder genauso ein Wohlbehagen bekommen und die Traditionen weiterführen, wenn sie mal gross sind.

Und ich glaube, die Chancen dafür stehen gut.

Da die Mutter von Perle Nr. 1 nicht hier wohnt, wird sie über ein Tablet via Skype zugeschaltet und ist so ebenfalls mit dabei, auch zwei Schwestern, die in Tel Aviv und Mailand leben, sind via Skype anwesend.

Ich finde das klasse. So war es bei uns ja nicht. Es gab knappe fünf Minuten, wo mein Vater den Weihnachtsmann spielte, mit einem Glöckchen klingelte und dann brach der alte Streit und das Gekeife wieder los. Der Rest der Tage war noch schlimmer für uns Kinder. 😦

Jom haShoa

Gedenken an die unzähligen Opfer und Beten für die Überlebenden und die Angehörigen, das ist mir, nicht nur heute, ein persönliches Anliegen. Diese Zeit des Unrechts und der Unmenschlichkeit darf NIE vergessen werden.

Holocaust-Gedenktag (Jom haShoah)

Der Holocaust-Gedenktag erinnert an die über sechs Millionen Juden und die vielen anderen Opfer des nationalsozialistischen Rassen – und Größenwahns. 1996 erklärte Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum nationalen Gedenktag in Deutschland für die Opfer des Nationalsozialismus. Er solle als nachdenkliche Stunde inmitten der Alltagsarbeit begangen werden; der Deutsche Bundestag trifft sich alljährlich zu einer Feierstunde. In Großbritannien wurde im Jahr 2000 der 27. Januar zum Holocaust-Gedenktag und zugleich zum Gedenktag für alle Genozide (Völkermorde) in der Welt erklärt. Die UNO hat im Oktober 2005 den 27. Januar offiziell zum Holocaust-Gedenktag erklärt und eine Resolution angenommen, in der alle Mitgliedstaaten aufgerufen werden, an diesem Tag an den Judenmord zu erinnern. UNO-Generalsekretär Kofi Annan Annan bezeichnete dabei den Gedenktag als eine wichtige Mahnung an die universelle Lektion des Holocaust.

Der Holocaust-Gedenktag ist Gedenktag für die Opfer der nationalsozialistischen Mordaktionen in Europa und für die Widerstandskämpfer. Der Begriff Holocaust kommt aus dem griechischen olokautev, ein Brandopfer darbringen und ist die englische Bezeichnung für den Massenmord in den Verbrennungsöfen der Konzentrationslager im Dritten Reich. Die jüdische Bezeichnung bedeutet Tag der Schoah kommt vom neuhebräisch Begriff Shoah, der die Tötung einer grossen Zahl von Menschen oder eines ganzen Volkes bezeichnet und sich insbesondere als Begriff für die Verfolgung, Gettoisierung und Vernichtung der europäischen Juden während der NS-Herrschaft in Deutschland und Europa eingebürgert hat.

Am 27. Januar 1945 erreichten sowjetische Truppen das Konzentrationslager Auschwitz und befreiten die noch Überlebenden. Fast fünf Jahre lang waren dort Menschen gefoltert, gequält, ermordet worden: Juden vor allem, Polen, Sinti und Roma, sowjetische Kriegsgefangene und Häftlinge anderer Nationalität. Nach der Befreiung der Konzentrationslager gingen grauenvolle Bilder um die Welt: sie legten endgültig offen, dass in Deutschland und im besetzten Europa zwölf Jahre lang Millionen Menschen verschleppt wurden, sich in Konzentrationslagern zu Tode arbeiten mussten, zynischen medizinischen Experimenten zum Opfer fielen, fielen, an Hunger und Seuchen fielen oder massenhaft exekutiert oder mit Gas erstickt wurden.

In Israel ruht der Verkehr am Jom haShoah
In Israel ruht der Verkehr am Jom haShoah

Der Jom haShoah wird in Israel am 27. Nisan * begangen, indem um 10 Uhr eine Sirene die Menschen zwei Minuten lang zum Innehalten aufruft; in dieser Zeit ruht der Verkehr, wird nicht gearbeitet, schweigend verharren die Menschen in Israel. Dann folgt eine Kranzniederlegung in der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem in Anwesenheit der Regierungs- und Staatsspitzen. Um die Mittagszeit wird eine Namensliste von Schoa-Opfern verlesen, am Nachmittag gibt es eine Zeremonie für jüdische Jugendorganisationen. Die meisten dieser Programmpunkte werden live im israelischen Fernsehen übertragen und so den Bürgern nahegebracht.

1948 erklärte das Oberrabbinat von Israel den 10. Tewet zum Tag des allgemeinen Trauergebets. Als im Dezember 1949 die Asche von Juden, die im KZ Flossenbürg ermordet worden waren, nach Israel überführt wurde, entschied Rabbi S.Z. Kahana, deren Asche am 10. Tewet begraben zu lassen. Rabbi Kahanas weiterreichender Vorschlag, diesen Tag als den Tag des Gedenkens an die Schoah festzusetzen, wurde vom Oberrabbinat akzeptiert. 1951 schlug der Knesset-Abgeordnete Rabbi Mordechai Nurock vor, einen eigenen Tag für das Gedenken des Holocaust zu schaffen; die Einmaligkeit der Schoa begründe einen eigenen Gedenktag. Der Tag sollte zuerst Jom haShoah Umered Hagetaot, Holocaust- und Ghettoaufstands- Tag heißen, schließlich einigte man sich auf Jom haShoah Wehagwurah, Holocaust- und Heldentums- Tag. Das Finden eines Datums gestaltete sich schwierig. Die überlebenden Kämpfer des Warschauer Gettos wollten den 19. April, der Tag, an dem der Aufstand begonnen hatte. Aber dieses Datum fiel im jüdischen Kalender auf unmögliche Tage, etwa Pessach. Also versuchte man, einen anderen Platz im jüdischen Kalender zu finden und fand ihn zwischen dem Ende von Pessach und dem erst 1949 eingeführten Jom Haatzmaut und setzte den 27. Nisan als Gedentag fest **. Im Jahr 1959 wurde der Jom haShoah, weil er zuvor zu wenig Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf sich zog, in Israel zum Gesetz erhoben.

Quelle

Frieden

Friede ist nicht nur das Gegenteil von Krieg, nicht nur der Zeitraum zwischen zwei Kreigen – Friede ist mehr. Friede ist das Gesetz menschlichen Lebens. Friede ist dann, wenn wir recht handeln und wenn zwischen jeedem einzelnen MEnschen und jedem Volk Gerechtigkeit herrscht.
(Spruch der Mohawk)

Heute wird sie 40 Jahre alt…

….und ich bin stolz darauf, dass ich SIE von Anfang an begleiten durfte. 🙂

Ich bin froh, dass es sie gab und gibt, ihr unermüdliches Engagement ist immer noch nötig….leider….

Deshalb die herzlichsten Glückwünsche und viel Mut und Durchhaltekraft weiterhin!!! 🙂

So ein Käse….

…oder wer hat mir meinen Käse geklaut…

Motivation mit der Mäuse-Strategie: Eine moderne Parabel über die Veränderungen im Leben – Teil 1

Spencer Johnson, Mitautor des Bestsellers „Der 1-Minuten-Manager“ rollte 2000 den amerikanischen Buchmarkt auf mit seinem Büchlein „Who Moved My Cheese?“ (in Deutschland erschienen als „Die Mäuse-Strategie für Manager“). Es ist ein echtes simplify-Produkt, denn das Buch enthält nur eine einzige Geschichte:

Inhalt der Mäuse-Strategie: Das Leben, ein Irrgarten
2 Mäuse und 2 Zwerge leben (vermutlich als Versuchskaninchen in einem Labor) in einem großen Labyrinth. Sie ernähren sich dabei von Käse, der Tag für Tag an wechselnden Stellen der verwirrenden Gänge auftaucht. Nach einiger Zeit stellen sie fest, dass die Nahrung jeden Morgen am gleichen Platz erscheint. Bald richten sie sich dort häuslich ein und vergessen die frühere Zeit, als sie sich täglich neu auf die Suche machen mussten.

Sinn und tiefere Bedeutung
Käse, so erläutert der Autor vorsichtshalber auf dem Buchdeckel, steht für alles, was wir im Leben haben möchten: einen guten Beruf, eine liebevolle Partnerschaft, Geld, Gesundheit und Seelenfrieden.

Die Krise in der Bequemlichkeitszone
Ganz allmählich wird der Käse an der bequemen Stelle allerdings weniger, schmeckt lascher, wird schnell schimmlig und eines Tages bleibt er ganz weg. Die beiden Mäuse ziehen los, um an anderer Stelle vielleicht bessere Nahrung zu finden. Nicht so die beiden Zwerge, die – unschwer zu erraten – für menschliche Verhaltensweisen stehen.

Das alte Anspruchsdenken
„Dieser Käse hier an dieser Stelle steht uns zu“, bemerkt der eine Zwerg. Der andere warnt vor den Gefahren in den Tiefen des Labyrinths. Sicherer sei es doch, am gewohnten Ort darauf zu warten, ob der Käse wieder kommt. „Unsere Schuld ist es nicht, dass der Käse nicht mehr hier ist“, stellen die Zwerge fest und grübeln über die wirklich Verantwortlichen.

Cheese

Motivation mit der Mäuse-Strategie: Eine moderne Parabel über die Veränderungen im Leben – Teil 2

Die neue Flexibilität
Mit zunehmendem Hunger reift in ihnen dann doch der Entschluss, sich auf die Suche zu machen. Zuvor aber halten sie (wie in amerikanischen Filmen üblich) heroische Reden und schreiben bedeutungsvolle Sätze an die Labyrinthwände:

„Wenn du dich nicht änderst, stirbst du aus“
„Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?“
„Prüfe den Käse täglich, damit du merkst, wann er alt wird“
„Wenn du die Angst überwindest, bist du frei“
„Je schneller du den alten Käse loslässt, um so schneller findest du neuen“
„Freu dich über Abwechslung!“

Das simplify-Ende in „Mäuse-Strategie“
Um es gleich zu sagen: Die Geschichte geht gut aus. Das einfache Leben der Mäuse, die sich nicht lange mit Analysen aufgehalten haben, nimmt der eine Zwerg als Vorbild. Er zieht los und findet nach einigem Suchen eine neue Käsequelle, mit viel mehr und besseren Käsesorten als je zuvor. Die Mäuse sind auch schon da. Um seinem Kollegen zu helfen, hinterließ er an einer Wand im Labyrinth die Zusammenfassung seiner Erkenntnisse:

Alles verändert sich (dein Käse wird auch weiterhin verschoben werden).
Denke voraus (sei bereit für Veränderungen).
Nimm Veränderungen wahr (rieche täglich am Käse, ob er noch frisch ist).
Stell dich schnell auf neue Situationen ein (lass deinen alten Käse schnell los).
Verändere dich (und freu dich darüber).
Mach dich darauf gefasst, dass dir das immer wieder passieren wird.

Spencer Johnson, „Die Mäuse-Strategie für Manager“, Ariston Verlag, München. ISBN 3-720-52122-2

aus: simplify your life, Ausgabe Juni 2000

25. Januar: Gegenteil-Tag – denk mal andersrum

Ein Experiment, das nicht schaden kann…

Oh Göttin

obama-trumpSo, ihr Lieben, jetzt habe ich in Facebook zwei Bilder gepostet mit jeweils zwei Menschen.
Ich bin ja immer überrascht, welche FB-Posts welche Reaktionen auslösen – in ihrer Heftigkeit und ihrem Umfang.
So ich gebe es zu – es war mein Beitrag zum „Gegenteil-Tag“, der immer am 25. Januar abgehalten wird. Und das angeblich schon seit dem Jahr 1872 – und er soll ausgerechnet vom US-amerikanischen Kongressabgeordneten Alexander Kerr Craig ins Leben gerufen worden sein. Als Politiker beherrschte er die Kunst, das Gegenteil

Ursprünglichen Post anzeigen 819 weitere Wörter

Nachhaltigkeit

….ist ja mittlerweile fast in aller Munde bzw. in den Köpfen der Leute.

Es schützt Mutter Erde, schont Resourcen und schont zudem auch noch den Geldbeutel.

Ich selbst habe seit einigen Jahren immer je eine 5kg Box mit Natron und eine mit Zitronensäure. Vielseitig einsetzbar, günstig zu erwerben und ersetzt fast jegliche Reiniger und Chemie im Haushalt.

Gute Tipps findet man zuhauf, auch wie man Ketchup und Co. selbst machen kann.

Empfehlen kann ich euch DIESE SEITE, da lese ich sehr oft und freu mich auch über die guten Tipps aus dem Newsletter.

nachh

Khalil Gibran…

….lese ich immer wieder gerne, er gehört für mich zu denen, die ich gerne mal persönlich getroffen hätte.

Lebensweisheiten von Khalil Gibran: Gedanken über den Sinn des Lebens – Teil 1

Gibran (1883–1931) war ein mystisch inspirierter Christ und stammte aus der Stadt Becharré im Libanon. 1902 emigrierte er in die USA. Er arbeitete als Maler und Schriftsteller und war seit 1903 als Kolumnist einer arabischen Tageszeitung in New York tätig. Später lebte er in London. Sein berühmtestes Buch, „Der Prophet“ (1926), erlangte Kultstatus. Es diente der kulturellen Renaissance der arabischen Welt und gilt bis heute als Symbol für die Versöhnung zwischen Christentum und Islam. Seine Aphorismen und Lebensweisheiten sind seither vielen eine Inspiration zu Gedanken über den Sinn des Lebens.

Schildkröten können mehr über Straßen erzählen als Hasen.

Spielen Sie simplify-Memory: Erinnern Sie sich an besonders knifflige Aufgabenfelder oder anstrengende Lebensphasen, die mit hohem Druck belastet waren und Sie länger als erwartet in Anspruch genommen haben. Unabhängig vom (vielleicht gar nicht) erreichten Ziel: Welche Einsichten haben Sie dabei gewinnen können? Haben Sie etwas daraus gelernt, was Sie auf Ihrem weiteren Weg brauchen konnten? Überlegen Sie sich, wem diese Erfahrung nützen könnte und packen Sie den wichtigsten Gedanken in 1 Mutmach-Satz zusammen, um ihn weitergeben zu können.

Vertrauen ist eine Oase im Herzen, die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird.

Misstrauen ist eine Schranke, die wir zu unserer Sicherheit im Kopf eingebaut haben. Sie hilft uns, besonders vorsichtig mit unklaren Situationen umzugehen. Wenn aber daraus dauerhaft Argwohn wird, werden wir zu Sklaven negativen Denkens und vermuten überall Böses.

simplify-Kurskorrektur: Trainieren Sie bewusst Ihre Fähigkeit zu vertrauen, indem Sie die Richtung wieder umdrehen. Betrachten Sie das Universum als eine „Verschwörung zu meinem Wohl“ und suchen Sie jeden Tag nach einem schlagkräftigen Beweis, was für Sie heute alles gut lief. So schaffen Sie sich Ihre persönliche Oase des Vertrauens, die auch für andere Menschen hoch attraktiv und erquickend ist.

 

Lebensweisheiten von Khalil Gibran: Gedanken über den Sinn des Lebens – Teil 2

Vergesslichkeit ist eine Form der Freiheit.

Mit dieser Form von „spiritueller“ Vergesslichkeit ist nicht Schusseligkeit gemeint, sondern die innere Freiheit, das Vergangene innerlich loslassen zu können. Gibran warnte: „Wir leihen oft von unserer Zukunft, um die Schulden unserer Vergangenheit zu zahlen.“ Wenn Sie ewig an verlorenem Besitz, versäumten Gelegenheiten, beendeten Beziehungen oder alten Streitereien hängen bleiben, sind Sie daran gebunden und erfahren sich als Opfer oder ewigen Verlierer.

simplify-Gegenstrategie: Trennen Sie sich von allem Ballast aus der Vergangenheit mit einem kleinen Ritual. Verneigen Sie sich zum Abschied bewusst vor diesem Teil Ihres Lebens und sagen Sie dazu: „Deine Zeit bei mir ist um. Es darf vorbei sein. Ich entlasse dich in den Frieden der Vergangenheit und bin frei für alles Gute, das hier und heute auf mich wartet.“

Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe.

Für Gibran ist alle Arbeit leer, wenn man sie nicht mit Liebe tut. Gleichgültigkeit bei der Arbeit erzeugt „bitteres Brot“. Gibran hatte eine ungeheure Ehrfurcht vor dem Leben. Er riet, „allen Dingen, die man macht, einen Hauch des eigenen Geistes einzuflößen“ und sich dabei bewusst zu sein, dass alle Menschen, die früher auf diesem Stern gearbeitet haben, um uns stehen und zusehen. Gerade das Mühsame, das in unserer Arbeit steckt, macht uns mit dem innersten Geheimnis des Lebens vertraut, dass auch die bescheidenste Arbeit ein Dienst am Leben ist und uns unsere Würde verleiht.

simplify-1-Minuten-Übung: Wo immer Sie gerade sind, Sehen Sie sich um. Alles, was Ihr Blick erfasst, hat mit menschlicher Arbeit zu tun. Kleider, Essen, Dinge, Möbel, Räume, Autos, Straßen, Gärten – alles entstand durch sorgfältige menschliche Arbeit, von der Sie jetzt profitieren. Antworten Sie auf diese Welt der erwiesenen Dienste mit Dankbarkeit und geistiger Präsenz bei Ihrer eigenen Arbeit.

Khalil Gibran, Sand und Schaum, Aphorismen. Walter Verlag, Freiburg 1999. ISBN 3-530-10018-8, gebraucht erhältlich. Der Klassiker, in dieser Ausgabe besonders gut als Geschenk geeignet: Der Prophet (mit Bildern von Marc Chagall). Patmos Verlag, 2013. ISBN 3-843-60358-8, 14,99 €.

Autor: Tiki Küstenmacher

Das Unverantwortliche an deutscher Außen- und Rüstungspolitik.

»Ich finde es schlimm. Deutschland liefert weiter Waffen in die gefährlichsten Krisengebiete der Welt. Hubschrauber an Saudi-Arabien, Raketen an Südkorea. Ein abenteuerliches Spiel mit dem Frieden.…

Quelle: Das Unverantwortliche an deutscher Außen- und Rüstungspolitik.

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... ich zeige hier immer mal Dinge die ich selbst angefertigt habe, mit denen ich handel oder die mir einfach gefallen. Bei Interesse oder Fragen zu den Sachen, sprecht mich einfach an. Meine Beiträge dienen zur Vorstellung meiner privaten Sachen, bzw. sind Werbung für meine Arbeiten/Produkte https://oldwestleather.hpage.com

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Wunderbar durch Bloggerwelt und über weiter Wiesen Feld, getrocknet Kräuter Duft tut weilen– beschaulich voll mit Kenntniszeilen -Rezepte, Arzenei,Suppentopf, immer weiser Schopf am Kopf– finden viel Geschichten leise, ihren Weg auf wohlbedachter Reise. Ein Garten gar befüllt von Blüten,die wehend zärtlich ein Geheimnis hüten und dieserhalben Trachtens Liebe weben – Einfach Leben

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