Weil mir danach ist…

Brothers in arms

Heute sind diese nebelverhangenen Berge mein Zuhause.
Aber meine Heimat ist das Land der Ebene,
und es wird immer meine Heimat bleiben.
Irgendwann werdet Ihr zurückkehren.
Heim,
zu euren Tälern und euren Höfen,
und dann werdet ihr nicht mehr darauf brennen,
Waffenbrüder zu sein.

Ich habe euer Leid gesehen,
hier, auf den Feldern der Zerstörung
habe ich eure Feuertaufe erlebt.
Und als die Schlacht härter wurde, grausamer,
als ich auf den Tod verletzt wurde,
in all dem Lärm, in all der Furcht,
da habt ihr mich nicht allein gelassen.
Ihr, meine Waffenbrüder.

Es gibt so viele Welten, so viele Sonnen.
Wir haben nur diesen einen Planeten.
Und doch ist es so, als käme jeder von uns
von einem anderen Stern.

Die Sonne ist zur Hölle gefahren,
der Mond regiert jetzt den Tag.
Lasst mich Euch Lebewohl sagen.
Jeder Mann muss sterben.
Aber es steht in den Sternen geschrieben,
und in jeder Linie auf euren Handflächen:
Wir sind Narren, wenn wir Krieg führen gegen unsere
Waffenbrüder.

Sultans of swing

Du beginnst langsam zu frieren, es ist schon dunkel und im Park hat’s geregnet.
Aber du bist inzwischen auf der Südseite des Flusses angekommen und hältst inne.
Denn eine Band spielt dort diesen flotten Dixieland und du fühlst dich bei diesen Klängen sofort besser.

Du tritts ein, aber da sind nicht allzu viele Leute, die draussen vom Regen reinkommen, um sich den Jazz anzuhören, der hier gespielt wird.
Zuviel Konkurrenz und zuviele andere Lokale,
aber es gibt nicht viele Bläser, die diesen Sound hinkriegen hier im Süden von London.

Da sitzt Guitar-George, der wirklich jeden Akkord kennt.
Er konzentriert sich ganz auf seine Rhythmus-Gitarre, irgendwelche Solo-Eskapaden sind nicht sein Ding.
Er kann sich nur eine alte Gitarre leisten, mit der tritt er hier ins Rampenlicht und zieht sein Ding durch.

Und da ist Harry, dem macht es nichts aus, nur im Hintergrund zu agieren.
Tagsüber hat er einen normalen Job, und den macht er gut.
Er kann dieses Honky-Tonk-Piano einfach so aus dem Ärmel schütteln, aber das hebt er sich auf für Freitag Nacht, wenn er hier spielt zusammen mit den „Sultans Of Swing“.

Eine Gruppe angetrunkener junger Kerle lümmelt sich in der Ecke rum,
alle in ihren besten braunen Baggy-Jeans und ihren Plateau-Schuhen.
Sie kümmern sich einen Dreck um irgendwelche Bands mit Trompeten.
Das ist nicht das, was sie Rock’n’Roll nennen.
Aber die „Sultans“ spielen nun mal Creole-Jazz.

Schließlich tritt ein Mann auf die Bühne, geht ans Mikrofon
und verkündet, dass es nun Zeit ist heim zu gehen,
er beeilt sich dabei und erwähnt am Schluß noch mal:
Wir sind die „Sultans Of Swing“.

 

Aus der Rubrik….Man nehme….

Hunger hatte ich ja, große Lust zum Kochen eher nicht, hier ist es so finster und gewittrig, dass man Licht braucht und es auf die Stimmung drückt.

Also habe ich lustlos in den Kühlschrank geschaut und einfach was rausgezogen.

Heraus kam ein Mischmasch-Gericht:

1 Packung Bio-Räuchertofu

1 Bund Suppengrün

1 Zwiebel, Knoblauch

1 Dose cremige Kokosmilch

an Gewürzen Paprika, Kurkuma, getr. Chilis, Zitronenpfeffer, Salz

Olivenöl, Sojasosse

Reis

Zuerst wird der Tofu in Würfel geschnitten und in den Gewürzen, ein bissel Olivenöl und Sojasoße mariniert.

In der Zwischenzeit wird der Reis gekocht, das Suppengemüse gewürfelt und ein paar Minuten blanchiert.

Dann Olivenöl erhitzen, die gewürfelte Zwiebel und der ebenfalls gewürfelte Knobi darin angeschwitzt, dann die Tofuwürfel dazugeben, kurz mitbraten, mit Kokosmilch ablöschen, kurz aufkochen, das Gemüse zugeben, umrühren.

Mit Reis anrichten.

Lecker war es!!

 

Freitagsfüller…

1. Wenn ich könnte wie ich wollte, würde ich weltweiten Frieden schaffen, Gesundheit für alle herstellen, Nahrung, Wasser, Arbeit für alle bereithalten .

2. Ich hab Lust auf Urlaubam Meer, am liebsten auf den Seychellen.

3. Nein, wir werden nicht nicht müde für eine bessere Welt zu kämpfen.

4. Bei mir gibt es meinen eigenen Haferflocken-Mix zum Frühstück.

5. Es ist immer schön, wenn ich Seelenverwandte treffe.

6. Schuhe müssen bei mir schon immer nur EINES sein: extra bequem.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf FIIIIIINALE:::OOOOHOOOOHOOOOO , morgen habe ich geplant, ein Treffen mit NAchbarn, falls es nicht regnet und Sonntag möchte ich einfach chillen !

Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt oder keine Lust habt zu verlinken.

Danke für’s Mitmachen, viel Spaß beim Ausfüllen und TGIF ! Ich fahre heute nach Hamburg und nehme dort morgen am BLOGST Barcamp 2017 teil. Wenn ihr mögt, schaut doch mal in meine Instagram Stories, da nehme ich euch mit!

Ich wünsche euch ein wunderbares Sommer-Wochenende.

Ganz lieben Dank an Barbara, die uns jede Woche den Freitagsfüller bereitstellt

Auf den Punkt gebracht…

coelho

Bild

Geboren, um zu sterben…

Auch wenn es einem zum Weinen bringt, so ist es doch wichtig, dass man es sich anschaut.

Und dagegen vorgeht.

Machen wir uns unsere Macht als Verbraucher bewusst!!!

HIER gefunden.

Im Rahmen unserer neuen Recherche in einer Schweinezuchtanlage in Zeven bei Bremen decken wir auf, wie brutal die Agrarindustrie mit Schweinen für die Fleischproduktion umgeht. Über 6 Monate lang schlichen sich unsere Aktivisten immer wieder nachts in die Anlage, in der 2.500 Zuchtsauen gehalten werden. Sie installierten versteckte Kameras und konnten so den grausamen und tierquälerischen Arbeitsablauf dokumentieren. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, dass ganz offensichtlich kranke Ferkel nicht tierärztlich versorgt worden sind, sondern einfach so lange auf den Boden geschlagen wurden, bis sie vermeintlich tot waren. Diese gesetzeswidrige Praktik führte offenbar dazu, dass ein Tier überlebte und anschließend wohl qualvoll im Mülleimer verendete. Unvorstellbare Qualen und Leiden mussten die Tiere in ihrem erst so kurzen Leben erfahren.

Wenn auch Sie wollen, dass das Verhalten des Betreibers strafrechtlich überprüft wird, können Sie selbst Strafanzeige erstatten und somit auch uns und den Tieren helfen. Dafür haben wir auf unserer Kampagnen- Website eine entsprechende Vorlage für Sie vorbereitet, die Sie nutzen und direkt abschicken können.

Bitte beteiligen Sie sich jetzt daran – Tierquälerei muss bestraft werden!

Weitere Infos zu dieser aktuellen Undercover- Recherche, ein Video über die Missstände und eine Vorlage für die Strafanzeige finden Sie hier unter: www.tierschutzbuero.de/geborenumzusterben

Ich hab geträumt von dir…

….nein, nicht von Matthias Reim. Von Nils.

Vor vielen Jahren war ich in einem Konzert von Lex van Someren. Leute, ich kanns euch nur empfehlen. Musik, die direkt ins Herz, in die Seele geht. Er hat wohl als erster (und einziger??) spezielle Klangsäulen auf der Bühne installiert, die schicken die Klänge direkt in jede Zelle des Körpers, es ist der Wahnsinn….dazu ist er ein sauguter Choreograph, Musiker sowieso.

Hier mal ein Trailer zu einer seiner Shows, leider kommt das per YT nicht im mindesten so rüber wie es real ist.

Aber zurück zu Nils….

Ich war vorhin so ko von dem doppelten Platzregen und der Thera und dem Plausch mit dem Handwerker daß ich mich einfach für ein Stündchen auf die Couch gelegt habe.

Und ich habe sofort geträumt….von Nils….genau dieses Solo habe ich geträumt, es hat mich damals schon total fasziniert…..das Trommelspiel…..der Typ selbst….die Atmosphäre….

Tja….ich bin wohl im Traum richtig mitgegangen….und plötzlich tat es einen Schlag….ich bin von der Couch gefallen und habe mir ordentlich den Ellbogen am Tisch angehauen…..auaauaaua…..weg war erstmal der Traum, das Spiel, die schöne Atmosphäre, kalte Umschläge mussten hergeschafft werden…..

Nachdem mein Arm versorgt war bin ich gleich zu YT und habe nach Nils geschaut 🙂

Doppelt hält besser…

Ja, so muss der gute Petrus wohl gedacht haben.

Aber von vorne, ich hatte heute schon etwas früher einen Termin bei der Thera, so ganz wach war ich nicht als ich los trabte, aber ich genoß die frische Luft bei für mich optimalen 20 Grad und einigen Sonnenstrahlen.

Ich hatte noch etwas Zeit bis zum Termin, so setzte ich mich auf eine Parkbank, streckte die Beine aus, schloß die Augen und ließ die zwei warmen Sonnenstrahlen auf mich einwirken.

Und dann zuckte ich zusammen, eine Taube hat auf mich geschissen….das war mein erster Gedanke als es kalt und feucht wurde an einer Stelle auf meinem Unterarm.

Bevor ich richtig hinschauen konnte kam ein Platzregen vom Feinsten runter.

Ich lief schnell in Richtung Praxis, die nur ca. 2 Minuten entfernt war, dennoch schüttete es so arg, dass ich naß bis auf die Haut war.

Meine Thera wickelte mich sorgsam in ein Handtuch und föhnte mich so gut es ging trocken, meine Klamotten tropften ohne Unterlaß.

Naja, am Ende der Stunde war ich fast trocken, wenn auch die Klamotten noch etwas klamm waren.

Draußen war herrlicher Sonnenschein und ich schlenderte gemütlich in Richtung Straba.

Kurz bevor ich dort ankam wurde es stockfinster und der nächste Platzregen kam runter, als ich an der Haltestelle ankam war ich wieder durch und durch naß und tropfte vor mich hin. Doppelt hält halt besser….oh Petrus, wir müssen mal ein ernstes Wörtchen miteinander reden…

Nichts wie heim, es reichte mir, obwohl ich die Kühle auf der Hand sehr angenehm fand.

Kaum zuhause angekommen klingelte es, der Handwerker, mit dem ich einen Termin hatte, stand vor der Tür….entschuldigte sich, weil er eine Stunde früher gekommen wäre.

Ohhh….hab ich sie aus der Dusche geholt, das tut mir leid….ja, unter der großen Dusche draußen war ich gerade….aber das hat er nicht kapiert.

Er schritt gleich zur Tat, reparierte meine Rollläden in Nullkommanix und hat dann die Tür vermessen. Ich möchte, wenn es irgendwie geht, eine Schallschutztür mit Einbruchsschutz und Klimaschutz. Naja, die ist wohl unbezahlbar, obwohl mich das kleine Muster, das er mitbrachte, total überzeugt hat. Diese Tür wäre nicht aufzubrechen.

tür.

Aber der Preis ist happig, das Türblatt kostet ca. 3500 Euronen. Dazu kommt noch ein Spion, die Griffe, eine Verriegelung und die Arbeitskosten…..seufz….

Ich bräuchte ja zwei Stück, weil ich zwei Eingangstüren habe. Er meint, er schaut mal, welches Angebot er mir machen kann.

Dann bin ich gespannt, was dabei rauskommt.

Über eine Stunde war der gute Mann hier, wir haben noch Kaffee getrunken und uns gut unterhalten, es kam raus, dass er meinen Vater sehr gut kennt, ebenso meinen Cousin und seine Frau…naja, er wohnt eben in dem Nachbarort, da ist die Welt sehr klein.

Vor ca. 8 Jahren hat er bei mir alle Fenster neu gemacht, damals lief er hier in der Anlage herum, um zu schauen, wie es mit der Einheitlichkeit gehalten wird, denn allzu viel darf man nicht anders machen. Er wurde von einigen Nachbarn angesprochen, die eine Visitenkarte von ihm haben wollten und ihm dann immer wieder Aufträge gaben…..tja, so läuft es, wenn es läuft….lach….

Sein Mitarbeiter, der damals mit hier war, der wußte sofort, wer ich war, als sein Chef ihn nach mir fragte…..er hätte gesagt,…ei, die Frau S., das ist die liebe Frau mit den roten Haaren, die so gut kocht und immer Kaffee und Tee parat hat….ich musste herzhaft lachen….

Nun drückt mir mal die Daumen, dass er ein wirklich gutes Angebot macht, damit ich endlich vor den neugierigen Ohren der Nachbarn und vor Einbrechern geschützt bin.

Lehrercafe on tour – Grundschule Mörsdorf muss bleiben! (Beitrag 16/2017)

Diese Schule sollte Schule machen und auf keinen Fall geschlossen werden.

Galerie

WIR haben heute Feiertag….

Vor einigen Jahren noch war der Pfingstdienstag ein echter Feiertag, wo Geschäfte und Behörden geschlossen hatten, wir bekamen einen freien Tag extra, denn die Bewohner zog es in den Wald….Leider hat der Einzelhandel das nicht gerne gesehen, bedeutete es ja Umsatzeinbußen  und so ist dieser Feiertag kein eigentlicher Feiertag mehr 😦

Wäldchestag – Volksfest und Nationalfeiertag
Am Wäldchestag zieht ganz Frankfurt in den Stadtwald, um rund um das Oberforsthaus den Frankfurter „Nationalfeiertag“ zünftig zu feiern.

Wäldchestag, auf frankforderisch »Weldschesdaach«, ist in Frankfurt der Name des Pfingstdienstags.

Bis in die späten 1990er hatten an diesem Tag nachmittags die meisten Frankfurter Geschäfte geschlossen, und die Arbeitnehmer ab mittags frei. Deshalb wurde der Wäldchestag auch als Frankfurts „Nationalfeiertag“ bezeichnet.

Das Volksfest beginnt seit den sechziger Jahren bereits am Pfingstsamstag und hat sich in den Folgejahren zu einem Jahrmarkt mit viel Tradition, aber auch ein dem Zeitgeist entsprechender Freiluftevent, der Erlebnisgastronomie mit Sommergärten, viel Live-Musik sowie Volksfest mit High-Tech-Fahrgeschäften, Schießständen, Spielbuden und Verkaufsständen vereint.

Nächster Termin:
Der Wäldchestag in 2017 findet vom 03. bis 06. Juni 2017 statt.
Öffnungszeiten: täglich von 12.00 – 1.00 Uhr

Das Volksfest bietet auch in 2017 wieder zahlreiche Sommergärten, ein vielfältiges gastronomisches Angebot, moderne Fahrgeschäfte sowie Verkaufsstände von Markthändlern und Imbißstände.

Auf sieben Bühnen gibt es täglich Live-Musik von Rock, Pop und Country bis zu Soul, Jazz und Schlager sowie Karaoke, Travestie, Tangoschnupperkurse u.v.m.

Impressionen vom Wäldchestag

Geschichte des »Wäldchestag«
Die Historie des Wäldchestages ist nicht eindeutig belegt.

Am Wahrscheinlichsten ist die These, das der Ursprung im Pfingstaustrieb des Viehs und dem anschließend stattfindenden Waldpicknick der beteiligten Knechte und Mägde liegt.

Das Volksfest ist seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bekannt, doch gab es schon im Mittelalter Frühlingsfeste am dritten Pfingsttag.

Die ältesten literarischen Erwähnungen stammen aus dem frühen 19. Jahrhundert. 1802 dichtete ein unbekannter Frankfurter ein Spottgedicht auf die Schwärme von Menschen, die sich am Wäldchestag im Wäldchen tummeln.

Anton Kirchner schrieb 1818 „das Wäldchen sei seit undenklichen Zeiten ein Lieblingsort der Frankfurter“.

Friedrich Stoltze schrieb 1853 in seinem Gedicht Wäldchestag:

In Wald, da muß heut Jedes,
Zu Kutsch, zu Pferd, per Eisebah,
Zu Nache un per Pedes.
Un alle Läde un Condorn,
Die wern geschlosse; Alles!
Die Zeil leiht da, wie gottverlorn,
Un leer is selbst der Dalles!

Für das Jahr 1868 ist erstmals eine Besucherstatistik überliefert. Mit rund 25000 Besuchern zog es mehr als ein Viertel der damaligen Frankfurter Bevölkerung ins „Wäldche“.

1883 dichtete Adolf Stoltze: „Im griene Laub leiht arm und reich, die Beese und die Fromme“. Das siebte Bild seines 1887 entstandenen Lustspiels Alt-Frankfurt spielt am Wäldchestag.

Es endet mit einem großen Gewitter, das für alteingesessene Frankfurter zu einem ordentlichen Wäldchestag einfach dazugehört.

Während der beiden Weltkriege fielen sämtliche Feiern im Wäldchen aus.

1949 weigerte sich der Magistrat der Stadt Frankfurt, den Stadtwald für den Wäldchestag herzurichten, zumal er durch zahlreiche Blindgänger ein gefährlicher Aufenthaltsort geworden war, und bot stattdessen an, die Feiern auf dem in Trümmern liegenden Römerberg abzuhalten.

Die Frankfurter boykottierten jedoch den Wäldchestag auf dem Römerberg und zogen wie ihre Vorfahren privat ins Wäldchen. Daraufhin gab die Stadt nach: Am 30. Mai 1950 fand der erste offizielle Nachkriegs-Wäldchestag an alter Stelle nahe dem Oberforsthaus statt. Quelle

Alles ist verdreht….

Gefunden bei Tim von „Mymonk“. Wie so oft hat er den Nagel auf den Kopf getroffen.

 

Schau die Nachrichten an, die Gesellschaft, die Wirtschaft, die Politik. Überall geht’s rund, die Erde ist wund, die Leute werden krank und drehen durch. Dabei haben wir mehr Wissen, mehr Vernetzung, mehr Möglichkeiten, mehr Wohlstand (zumindest für viele) als je zuvor. Und haufenweise Menschen, bei denen das Herz doch eigentlich am rechten Fleck sitzt.

Der weltbekannte Hypnose-Therapeut Michael Ellner bringt die verkehrte Welt auf den Punkt:

„Alles läuft verkehrt; alles ist verdreht. Ärzte zerstören die Gesundheit. Anwälte zerstören das Gesetz. Universitäten zerstören Wissen. Regierungen zerstören Freiheit. Die großen Medien zerstören Informationen. Und Religionen zerstören Spiritualität.“

Das Normale ist das Kranke und das Kranke das Normale.

Wie bei diesen zehn Dingen:

  1. Wir nehmen Geld wichtiger als die Umwelt, als Wasser, Luft, Lebewesen und Lebensmittel und unsere körperliche und seelische Gesundheit.
  2. Wir teilen den Platz auf der Erde auf und kämpfen dann um diese Puzzleteile („Das Land verkaufen? Warum nicht auch das Wasser und die Luft?“ fragte ein verwunderter indianischer Häuptling … und wahrscheinlich kommt der Rest auch noch).
  3. Wir töten jeden Tag Millionen Tiere, um Massen an Fleisch zu „produzieren“, die uns krank machen.
  4. Wir schicken unsere Kinder in Schulen, in denen sie einen großen Teil ihrer Kindheit verwenden, um Dinge zu lernen, die ihnen und der Welt nicht helfen. Ja, Napoleon wurde am 15. August 1769 auf Korsika geboren. Ja, bei Osmose geschieht durch den Druckausgleich über eine semipermeable Membran. Aber warum the fuck muss ich das wissen?
  5. Wir arbeiten rund um die Uhr (wenn wir nicht gerade im Stau stecken auf dem Weg ins Büro), auf dass wir ja auch noch den Rest der Kindheit unseres Töchter und Söhne verpassen und den Rest unseres bunten Lebens … aber die Rente, das wird toll, da rocken wir den Rollator.
  6. Wir lassen nützliche Erfindungen patentieren, die die Welt besser machen können, und hindern andere daran, sie zu nutzen.
  7. Wir passen uns an die Norm an, treten unsere Individualität in die Tonne und kaufen dann teure Klamotten und Auto und Handys, um uns wieder ganz, ganz besonders zu fühlen.
  8. Wir setzen uns ein Ziel nach dem anderen und kommen nie an, nirgends.
  9. Wir erfinden Religionen und Abspaltungen von Abspaltungen von Religionen und erheben uns über alle, die an eine andere Story glauben.
  10. Wir sehen Güte, Mitgefühl und Nachsicht oft als lächerliche Schwäche an und Egoismus und herzlose Härte als Stärke.

Ich glaube trotzdem an das Gute im Menschen, an unser Potenzial und daran, dass die Dinge besser werden können (in vielerlei Hinsicht ist die Welt sicher auch besser als früher).

Was findest Du am verrücktesten, obwohl es als normal gilt?

Und wie sieht die Welt aus, in der Du am liebsten leben würdest?

Vielleicht geben diese Fragen Hinweise darauf, wo jeder von uns ein bisschen anpacken könnte.

 

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