Der Stecker wird gezogen…

Jetzt geht es hier in Riesenschritten voran, der Küchenfußboden wird rausgerupft und neu gemacht. Vorher muss noch ein Ausgleichs-Estrich drauf.

Morgen bekomme ich neue Eingangstüren.

Alles in allem bedeutet das, dass ich seit gestern früh am Räumen bin denn die Handwerker brauchen ja auch Platz zum Werkeln.

Deshalb wird auch der Stecker, bzw. DIE Stecker von meinem Rechner gezogen.

Und ich bin dann eine Weile nicht online.

Ich hoffe, dass die Arbeiten zügig voran gehen und dann wieder alles in geordneten Bahnen läuft.

Und ich hoffe, dass es die Temperaturen bald runter gehen, denn ich schwanke ziemlich und alles geht nur sehr langsam voran, mehr als 90/45 gibt mein Blutdruck bei diesen 30 Grad nicht her.

Laßt es euch gut gehen und tut nichts, was ich nicht auch tun würde 😉

 

Wer ist das?

Auf jedenfall ein Vorbild für mich. 🙂

Er war unbequem, stellte alles und jeden infrage und wurde damit zum einflussreichsten Menschen des Abendlandes.

Mit gutem Grund, denn von ihm kann man bis heute lernen, dass man sich nie mit vorschnellen Antworten oder angelerntem Wissen zufriedengeben sollte, dass Leben fragen heisst und dass wir dann am meisten Mensch sind, wenn wir mit anderen und der Welt im Gespräch bleiben.

Ihm bekam das nicht so gut. Er wurde beschuldigt, die Jugend zu verderben und von  seinen Mitbürgern zum Tode verurteilt.

Seine Weisheit jedoch ist unsterblich!

Weil mir danach ist…

….ich höre ihn immer wieder gerne….diesen echten wahren Poeten….

 

Ich hab‘ ein zärtliches Gefühl
für jeden Nichtsnutz, jeden Kerl
der frei herumzieht ohne Ziel
der niemands Knechts ist, niemands Herr

Ich hab‘ ein zärtliches Gefühl
für den, der seinen Mund auftut
der Gesten gegenüber kühl
und brüllt, wenn’s ihm danach zumut‘

Ich hab‘ ein zärtliches Gefühl
für den, der sich zu träumen traut
der, wenn sein Traum die Wahrheit trifft
noch lachen kann – wenn auch zu laut

Ich hab‘ ein zärtliches Gefühl
für jede Frau, für jeden Mann
für jeden Menschen, wenn er nur
vollkommen wehrlos lieben kann

Ich hab‘ ein zärtliches Gefühl
für jede Frau, für jeden Mann
für jeden Menschen, wenn er nur
vollkommen wehrlos lieben kann

Nur für Frauen….

Bitte nicht ihhhhh sagen, schließlich ist es nicht ihhhh, sondern eine der natürlichsten Dinge der Welt 😉

546 Autos, 5,5 Blauwale oder 182 Elefanten.

Das entspricht dem Gewicht an Tampon-Müll, der durch die Nutzung der Menstruationstasse „Ruby-Cup“ im letzten Jahr der Umwelt erspart wurde.

Eine ganz schön beachtliche Menge, nicht wahr?

Die „Ruby-Cup“ besteht aus medizinischem Silikon. Sie wird wie ein Tampon eingeführt, doch die Menstruationsflüssigkeit wird nicht aufgesaugt, sondern aufgefangen. Dann einfach abwaschen und wieder benutzen. Die „Ruby-Cup“ ist aber nicht nur gut für Umwelt und Gesundheit:

Für jede verkaufte „Ruby-Cup“ wird eine zweite an ein Mädchen oder eine Frau in Asien oder Afrika gespendet. Denn dort führen mangelnde Aufklärung und fehlende Hygieneartikel häufig zu Infektionskrankheiten. Vielfach versäumen Mädchen während ihrer Periode die Schule, viele brechen ihre Ausbildung ab, weil sie den Anschluss verloren haben, „Ruby-Cup-Trainerinnen“ klären die Mädchen über die Menstruation auf und zeigen den Umgang damit.

Ruby-Cup ab 29 Euro bei www.rubycup.com

Freitagsfüller…

Auch am heutigen Freitag hat die liebe Barbara wieder Lücken gelassen, die wir füllen können.

1. Heute könnte es wieder sehr warm werden .

2. Es heißt, Alles hat seine Zeit .

3. Bald können wir Weihnachtsplätzchen essen.

4. Es ist nicht immer leicht, erwachsen zu sein .

5. Berlin interessiert mich nicht und hat mich nie interessiert .

6. Vor langer Zeit war es auch nicht besser als heute, aber Erinnerung malt mit goldenem Pinsel .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett , morgen habe ich geplant, den Tag mit einem Nachbarn zu verbringen und Sonntag möchte ich einen schönen Plausch bei Kaffee und Kuchen mit einer Nachbarin haben !

Freiheit…

Als gestern mein Vater hier war bemerkte ich, dass in mir ein Gefühl der Freiheit zu spüren war.

Keine Spuren mehr von Groll, Gram, Wut, Traurigkeit, nur ein ganz ganz tiefes Gefühl von Mitgefühl für diesen alten kranken gebrechlichen Mann.

Er wirkte hilflos, nichts, rein gar nichts erinnerte an den ewig werkelnden tobenden Despoten von einst.

Früher, als ich gaaaanz jung war, habe ich beschlossen, dass es Dinge gibt, die ich nicht verzeihen kann und WILL. Damit hatte ich meinen Frieden gemacht.

Allmählich merkte ich, dass ich mehr und mehr ohne meine Zutun all den Tätern und Co-Tätern vergeben habe. Es passierte einfach, aus dem Herzen heraus.

Zurück blieben latente Gefühle von Angst, Groll, Gram, nicht sehr mächtig, aber belastend, wenn ich mit irgendeinem Täter von mir konfrontiert wurde.

Das ist jetzt wohl auch verschwunden, es fühlt sich innerlich frei an. Und da ist nur Platz für Mitgefühl. Mein Vater ist über 90, sehr krank, sehr gebrechlich, und auf Hilfe angewiesen. Geistig ist er voll auf der Höhe.

Noch vor einigen Jahren hat er gewerkelt was das Zeug hält. Meine Mutter war damals schon so beeinträchtigt durch viele Stürze, dass sie die Wohnung nicht mehr verlassen konnte, sie schaute viel TV und widmete sich ihrer Filet-Häkelei. Mein Vater hat es gehasst, wenn jemand „nichts tat“ und vor der Glotze hing. Damals hat er sehr oft einfach die Sicherung des Fernsehers rausgedreht, um meine Mutter zu ärgern und seine Verachtung für ihr Verhalten kundzutun.

Heute kann er selbst nichts anderes mehr tun als fernsehen. Gestern bat er mich ihm übers Internet ein paar alte Filme zu bestellen. Roy Black, Georg Thomalla, John Wayne hatte er auf seinem Wunschzettel, habe ich gemacht und heute kamen sie schon bei ihm an.

Für mich war es gut, zu fühlen, dass keine alten Gefühle mehr aufkommen.

 

Tomaten…nichts als Tomaten….

….mir wird ganz rot vor Augen….

Mein Vater war gestern hier und hat mir eine ganze Ladung frischer Tomaten aus seinem Garten gebracht. Diesmal waren es weit über zehn Kilo….

Das hier ist nur ein winzig kleiner Teil davon:

IMG_2236

Der Jumboanteil köchelt in zwei großen Töpfen vor sich hin, um in ein paar Stunden zu einem hoffentlich leckeren Sugo zu werden.

Gemacht habe ich das ganz einfach…

Tomaten geviertelt, ein paar Zwiebeln, gewürfelt und reichlich gewürfelten Knobi in Olivenöl angedünstet, etwas Tomatenmark dazu, Tomatenviertel drauf, mit etwas Weißwein abgelöscht, Lorbeerblatt, getr. Basilikum und Oregano dazu und jetzt darf alles bis heute abend köcheln.

Dann kommt noch Zucker und frisches Basilikum, sowie ein paar Chiliflocken und Pfeffer dazu…..fertsch….

Weil mir danach ist….

Versuchs mal…

…mit Gemütlichkeit….ach nee, das war ja Balu…

aber mit stoischer Ruhe. In jungen Jahren habe ich mich viel mit den Stoikern und den alten Griechen im Allgemeinen beschäftigt, es hat mich fasziniert und irgendwie tut es das heute noch.

Kam mir wieder in den Sinn als ich die Zeilen von Ralf über Sorgen gelesen habe:

Die Stoiker hatten für Sorgen sogar ein besonderes Heilmittel:

Ihr Motto: Beschäftige dich intensiv mit dem, was dir Sorge bereitet. Stell dir vor, wie es sein wird, wenn deine Sorgen eintreffen.

Manche Stoiker lebten sogar freiwillig für einige Wochen wie die ärmsten Menschen auf der Strasse. Sie brachten sich mit Absicht in diese Situation, um sich seelisch abzuhärten.

Oder Stoiker, die Angst vor der Geringschätzung ihrer Mitmenschen hatten, trugen auf gesellschaftlichen Anlässen mit Absicht unpassende Kleidung. Um sich gezielt dem Spott ihrer Mitmenschen auszusetzen.

Ihr Credo war: Stelle dich deiner Angst. Zeige dir selbst, dass du damit zurecht kommen wirst. Übe deine Gelassenheit.

Ich kann jedem raten, der sich zu viel sorgt, sich mit den Stoikern auseinander zu setzen. Denn sie wussten bereits vor 2000 Jahren erstaunliche Dinge, die noch heute sehr relevant sind. Was zeigt, das sich die menschliche Natur nicht so schnell ändert.

Ich wünsche dir Gelassenheit mit den Dingen, die du nicht ändern kannst.

Ralf

 

 


Ralf Senftleben
Zeit zu leben GmbH
Katharinenring 30
21409 Embsen

http://www.zeitzuleben.de
Telefon: 04131 / 86 46 02

Nachdenklich…

Der gestrige Tag hat mich nachdenklich gemacht.

Zuerst das Entdecken des „Platz der vergessenen Kinder“ und dann war ich noch auf der Post in meinem alten Kiez. Der Mann hinter dem Schalter wirkte müde und abgekämpft. Eine ellenlange Schlange von Kunden warteten darauf, endlich ihr Anliegen vortragen zu können. Bis auf die Straße standen sie an. Ja, es war zur Feierabendzeit, da war das wohl normal, wie mir der Mann hinterm Schalter bestätigte.

Früher wäre es morgens am meisten Arbeit gewesen, aber seit Jahren staute es sich um die Feierabendzeit, also kurz vor Toresschluß. Er seufzte tief und meinte, dass sie öfter einen Schutzmann holen mussten, weil die Kunden handgreiflich und aggressiv wurden, wenn sie nicht mehr reingelassen wurden. Dabei würden sie es schon nicht so genau nehmen und hätten meist länger auf, aber irgendwann sei es mal genug.

Er sagte traurig, ich weiß nicht, was da in den Menschen passiert ist, sie werden immer ungeduldiger, aggressiver und übergriffiger als sie es je waren. So etwas habe es zu seinen Anfangszeiten nicht gegeben.

Ja, so sehe ich das auch, kaum jemand oder etwas wird noch respektiert.

Da zählt nur noch ICH ICH ICH……der Rest hat zu spuren 😦

Ich wünschte dem Mann einen sehr schönen und entspannenden Abend und er winkte und sagte „kommen Sie gerne wieder“ 🙂

Beim Rausgehen drängelte sich eine Frau an mir vorbei, schubste mich zur Seite dabei und trat mir auf den Fuß….wie passend zu dem Gespräch, dachte ich und sagte laut….oh entschuldigen Sie bitte, dass ich meinen Fuß so unachtsam vor Sie gestellt habe, ich hoffe, ihr Schuh wurde nicht dreckig gemacht durch meinen Fuß….offener Mund, nicht sehr freundliches Gemurmel waren die Reaktionen….

Ich ging leicht schmunzelnd meines Weges 🙂

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