Ich liebe die Priesterwürger….

….nicht nur die, die den Missetätern den Hals umdrehen….

nein, hier meine ich die „Strangolapreti“…..leckere italienische  Spinatknödel.

Dazu nimmt man:

200g TK-Spinat oder 500g frischen Spinat#

150ml warme (Mandel)Milch

60g frisch geriebenen Parmesan

Pfeffer, Salz

200g Semmel-Würfel oder Panko

  1. Für die Strangolapreti zuerst den Spinat nach Packungsanweisung auftauen und klein schneiden.
  2. In einer Schüssel die Semmelwürfel, Parmesan, Milch, Eier, Salz und Pfeffer vermengen und etwas ziehen lassen. Anschließend den Spinat untermengen und die Masse für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  3. In einem großem Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Aus der Spinatmasse kleine Knödeln formen und 10 Minuten im Salzwasser ziehen lassen. Wenn die Knödeln an der Wasseroberfläche schwimmen sind sie gar

 

Dann lässt man etwas Butter schmelzen, gibt ein paar frische Salbeiblätter dazu und schwenkt die Knödel darin.

Dazu schmeckt ein gemischter grüner Salat und/oder (Hähnchen)Schnitzel.

Lecker schmeckt es auch, wenn man die Milch durch Ricotta ersetzt.

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Die Bezeichnung „Priesterwürger“ geht auf die Legende zurück, dass geweihte Herren diese Knödel so sehr liebten, dass sie soviele davon verzehrten, bis ihnen der Kragen zu eng wurde….ob einer je daran gestorben ist, das ist nicht überliefert 😉

Sodele…

Jetzt habe ich die quartalsmässigen leidigen Arztbesuche hinter mir, Diabetologe, Pneumologe, Kardiologe, Podologe, Nephrologe, Augenarzt….eigentlich sollte ich heute noch zum Zahnarzt, habe ich aber auf nächste Woche verschoben, kann keine Weißkittel mehr sehen.

Vorhin kam ein Anruf aus der Blutspendezentrale, ich bin früher ja regelmässig zum Aderlass gegangen, dann bekam ich arge Kreislaufprobleme und  so war ich quasi nur noch auf Abruf, weil ich eine der seltensten Blutgruppen (B-negativ) habe. Die letzten beide Male hat mich niemand gefragt, ob sich was geändert hat und ich selbst habe auch nicht dran gedacht, dass ich ja haufweise Diabetes-Medikamente nehme, dieses Mal war eine neue Assistentin am Telefon, die nach Medikamenten fragte, ich sagte ihr, was ich nehme und sie wehrte entsetzt ab….neeeee, ich sei ja das reinste Giftmülllager, das könne man den Patienten nicht zumuten…..seufz….naja, sie war wenigstens ehrlich.

Das werde ich aber auf jedenfall der Diabetologin und der Hausärztin sagen, sowas muss doch den Patienten gesagt werden, ich bin ja beileibe nicht die Einzige, die Blut spendet.

PS: Für Leute mit Bluthochdruck ist so ein Aderlass sehr zu empfehlen, gilt auch heute noch als Mittel der Wahl, um den Blutdruck zu senken und man tut nebenbei noch was Gutes, indem man Blut spendet.

Ein Mann, der mir imponiert….

…..ist Richard David Precht, dessen Bücher ich verschlinge.

Er redet nicht drumrum, nennt Ross und Reiter und macht gute Lösungsvorschläge, egal ob es um unser Schulsystem oder sonstige Themen geht.

Hier ein Interview mit ihm zu seinem letzten Buch „Tiere denken“, das ich HIER gefunden habe.

Warum dürfen wir Tiere für unsere Zwecke ausbeuten und töten? Warum dürfen wir Tiere unbehelligt Leid zufügen? Wer engen Kontakt zu Tieren hat, spürt, dass Tiere fühlende, wenn nicht vermutlich denkende, Mitgeschöpfe sind, die dem Menschen – nicht allein genetisch – überwiegend ähnlich sind. Die Unterschiede sind wesentlich kleiner als die Gemeinsamkeiten (zum Beispiel ist die genetische Übereinstimmung von Schwein und Mensch 98 Prozent). Trotzdem betrachtet sich der Mensch seiner genetischen Verwandtschaft deutlich überlegen. Wie die Auswüchse der Massentierhaltung oder das schwindelerregend zunehmende Artensterben zeigen, hat dies schwerwiegende Folgen für Tier UND Mensch.

“Es gibt zwei Kategorien von Tieren. Die eine glaubt, dass es zwei Kategorien von Tieren gibt, und die andere hat darunter zu leiden.” – Richard David Precht

Der wahrheitsliebende und pragmatische Intellektuelle Richard David Precht hat ein neues Buch zu einem drängenden gesellschaftlichen Thema geschrieben: “Tiere Denken”. Um es gleich vorweg zu nehmen: Es geht in diesem Buch nicht darum, dass Tiere denken können, obgleich manche es wohl können. Sondern es geht darum, als was wir Menschen uns die Tiere denken: Um unser Bild von den Tieren, um ihre Rechte auf dieser Welt und um die Grenzen des Menschen.

Entfremdung von Mensch und Tier – Die Abspaltung der Natur im menschlichen Denken

Haben Tiere eine Seele und Gefühle kann nur fragen, wer über keine der beiden Eigenschaften verfügt. – Eugen Drewermann

Der Mensch hat die Natur in seinem Denken abgespalten. Darin gibt es nur noch ein Hier und ein Dort, ein Innen und ein Außen. Damit sind die Rollen zwischen Mensch und Tier fest aufgeteilt. Hier: Der Mensch (Gesellschaft, Kultur, etc.) – Dort: Die Natur (Umwelt, Klima, Pflanzen, Tiere…).

Die tiefe kulturelle Spaltung ist in unserer abendländischen Welt vor allem religiös bedingt. So lesen wir im 1. Buch Mose : “Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserm Bild uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh auf der ganzen Erde, auch über alles, was auf Erden kriecht!” (Kapitel 1, zur Erschaffung des Menschen in Psalm 8.6-9)

Infolge der biblisch gediehenen Menschen-Herrschaft zeigt sich: “Je gründlicher der Mensch das Leben der anderen Tiere kontrollieren konnte, umso uneigentlicher scheint es zu werden. Die von ihm beherrschte Natur verliert nach und nach an Wert.” So “… bezahlen fortschrittliche Kulturen die technische Ausbeutung und Sicherung ihres Lebensraums mit der Distanz vom Leben. Je angstfreier und komfortabler sie es gestalten, umso entfremdeter ist es. (…) Je gewaltiger Menschen über die Natur zu herrschen vermögen, desto seelenloser erscheint ihnen das Beherrschte”, sagt dazu Richard David Precht.

Es lässt sich sowohl kulturgeschichtlich als auch soziologisch machtpragmatisch erklären, warum der Mensch die Tiere so behandelt, wie er sie sich denkt: Seelenlos, als Objekt zur Ausbeutung für menschliche Zwecke.

Renaissance der Naturverbundenheit – Reintegration der Tiere in Denken und Fühlen

Die ersten Menschen waren nicht die letzten Affen. – Erich Kästner

Der seelenlose Umgang des Menschen mit Natur und Tier zerstört aber auch unsere menschlichen Lebensgrundlagen: Angesichts von Massentierhaltung, Tierversuchen und einem Artensterben ungeahnten Ausmaßes stehen wir drängender denn je vor der Herausforderung, Tieren einen anderen Stellenwert einzuräumen.

Im Anbetracht der sich neigenden Ressourcen auf unserer Erde wird klar, dass wir allen Lebewesen eine angemessene Wichtigkeit und Wertigkeit beimessen müssen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Und es offenbart sich, dass der Mensch ebenfalls ein natürliches Wesen im Kontext seiner Beziehungen zu anderen Lebewesen ist.

Es ist also an der Zeit, seiner tierischen Umwelt wieder mit Respekt und Achtung zu begegnen. Doch das geht nur durch eine Aufhebung der Abspaltung durch direkten sinnlichen Kontakt zu der Natur und den Tieren. Nur durch ein sinnliches Sich-Verbunden-Fühlen kann sich der Mensch wieder als Teil der Natur erleben. Nur in direkter Verbindung kann er wieder eine wahrhaft mitfühlende Beziehung zu seinen nächsten tierischen Verwandten aufbauen.

Auf der Sehnsucht nach Wiedereroberung einer seelischen Verbundenheit zur Natur und zu den Tieren beruhen auch die Erfolge aktueller Buchtitel wie Peter Wohllebens “Das Seelenleben der Tiere” oder Charles Fosters “Der Geschmack von Laub und Erde”.

Dieser eher “gefühlige”, weder philosophisch noch wissenschaftlich fassbare Aspekt, wird bei Richard David Prechts philosophischer-geschichtlicher Betrachtung in “Tiere Denken” ein wenig heruntergespielt. Doch gerade das individuelle Gefühl gegenüber den Tieren, die Wahrnehmung einer seelischen Verbundenheit, wird diese Menschen am ehesten bewegen, die Tiere in Zukunft besser zu behandeln und zu schützen.

Tiere fernab von Elefant, Giraffe und Nashorn – Tiere und das Artensterben in unserem direkten Umfeld

Es ist nicht auszudenken, wie gefährlich die Welt ohne Tiere sein wird. – Elias Canetti

Tiere im Zoo sind für alle Menschen von jeher die interessantesten Geschöpfe der Tierwelt. Sie sind meist exotisch, groß, gefährlich, schön, spektakulär oder besonders liebenswert. Ohne die Ausstellung immer seltener werdenden Tierarten in Zoos und deren Aufklärungs- und Unterstützungsarbeit, hätten die meisten Menschen wohl noch weniger Beziehung zu ihren tierischen Verwandten.

Mittlerweile kennen die meisten Kinder zwar Löwe, Affe und Schimpanse, aber die wenigsten zum Beispiel die unter Artenschutz stehende Gelbbauchunke, die von Naturschützern gerade vor dem Aussterben gerettet wird.

Dabei ist es so immens wichtig für die Zukunft der Menschen, dass wir auch für den Fortbestand der kleinsten und scheinbar unsichtbaren Arten sorgen.

Wer den Zusammenhängen auch kleinster Tierwelten einmal auf den Grund gehen möchte, kann mit Käscher, Lupe und Eimer in seiner Umgebung Wassertiere aus einem Bach fischen und wird dabei Erstaunliches entdecken: Bachflohkrebse, Muscheln, Köcherfliegenlarven, Schnecken und viele andere Kleinsttiere finden sich in jedem Mikrokosmos eines jeden kleinen Bächleins, das sich durch unsere Landschaft schlängelt.

Anhand der vorhandenen tierischen Bewohner kann man sogar die vorhandene Wasserqualität bestimmen und Rückschlüsse darauf ziehen, welche anderen Tiere und Pflanzen sich aufgrunddessen rundherum ansiedeln. Sind nur noch Schlammröhrenwürmer oder Rattenschwanzlarven im Bach, dann haben wohl Überdüngung oder Pestizide der umliegenden Landwirtschaft bereits zu einer starken Einschränkung des Lebensraums für Tiere geführt, die nicht bei diesen Wassertieren endet.

Bleiben nur die kleinsten Bachtiere wie zum Beispiel die Köcherfliegenlarve aus, dann finden auch Vögel weniger Nahrung. Kommen weniger Vögel, so nehmen unerwünschte Arten überhand, zum Beispiel Mücken, und es siedeln sich weniger oder andere Pflanzen an. In Folge verändert sich eine ganze Landschaft und ihre tierische Besiedelung, teilweise bis hin zum tatsächlich vorhandenen Bienensterben, was immense Auswirkungen auf unser menschliches Leben hat.

Echtes Mitgefühl für Tiere oder Konsum-Ethik als gesellschaftlicher Trend?

Wir haben nicht zwei Herzen – eins für die Tiere und eines für die Menschen. – Alphonse de Lamartine

Glaubt man den regelmäßigen Studien der Universität Marburg in ihrem Jugendreport Natur, so müssen wir leider von einer noch weiter zunehmenden Entfremdung von Mensch und Natur, und damit auch zu den Tieren ausgehen.

Studien mit den Titeln “Das Bambi-Syndrom”, “Nachhaltige Entfremdung” oder “Natur obskur” dokumentieren eindrücklich das Verschwinden der Natur aus der sinnlichen Wahrnehmung der jungen Menschen. Auch die gleichzeitige Romantifizierung (Bambi-Syndrom, Bauernhofromantik) darf nicht mit Mitgefühl für die Natur verwechselt werden.

Im Gegenteil: Es wird umso mehr der Widerspruch zwischen der Überhöhung der Natur durch ein künstlich-nostalgisches Naturverständnis und gleichzeitig bedenkenlosen Konsum offensichtlich: Die Menschen wollen Bauernhofromantik, essen aber trotzdem billiges Fleisch aus der Massentierhaltung oder Eier aus der Legebatterie.

Ist aufgrund des mangelnden Naturkontaktes junger Menschen keine natürliche Verbundenheit zu Natur und Tier mehr aufzubauen, kann man sie vielleicht nur noch dann zum Umdenken bewegen, wenn man sie als Konsumenten anspricht: Mit einer Konsum-Ethik, die das Tierwohl als gesellschaftlichen Trend in den Vordergrund stellt!

Tiere essen – Sind Tierschutz, Vegetarismus und Veganismus ausreichend für das Tierwohl?

Wir werden von dem Aberwitz abkommen, ein ganzes Huhn zu züchten, um die Brust oder den Flügel zu essen, und diese stattdessen in einem geeigneten Medium züchten. Winston Churchill

Kein Fleisch mehr aus Massentierhaltung zu essen muss also gesellschaftsfähig und vielleicht sogar zum absoluten Trend werden, schlägt daher auch der Philosoph Richard David Precht in seinem Buch “Tiere Denken” vor. Entgegen der zwar richtigen – aber in seinen Augen teils unrealistischen – Vorgehensweise von Tierschützern und Veganern, propagiert der Autor nicht den absoluten Verzicht auf Fleisch und tierische Lebensmittel, sondern, dass wir unseren zukünftigen Konsum von Fleisch oder anderen Tierprodukten durch Klonfleisch und im Labor erzeugten tierischen Produkten decken.

Er nähert sich mit einem sehr realistischen Szenario zur Abschaffung der Massentierhaltung einem der drängendsten Probleme unserer Gegenwart:

Szenario aus “Tiere Denken”: Die Massentierhaltung ist abgeschafft, Tiere essen ist passé“Alle möglichen Einwände gegen “Kulturfleisch” erscheinen geradezu niedlich gegenüber den ökologischen und ethischen Verbrechen, die die konventionelle Fleischerzeugung den Menschen und Tieren zumutet.” Natürlich steht es jedem frei, Vegetarier oder Veganer zu werden. Man kann auch auf Algen und Insekten als die zukünftigen Energie- und Proteinlieferanten des Menschen setzen.” Doch dieser Weg scheint am wahrscheinlichsten zu sein:

“…in etwa fünf Jahren erscheinen die ersten Packungen mit Cultured Meat oder Cultural Beef in den Regalen der Supermärkte…. Frauen lieben, dass es so fettarm ist. Männer lächeln darüber, sie behandeln das neue Fleisch wie alkoholfreies Bier: nicht sehr männlich, aber irgendwie ganz gut und sinnvoll.” Aber “… es taugt als Statussymbol. SUV fahrende Ökostromkunden springen als Erste auf. … Die Talkshows thematisieren `Gutesser gegen Schlechtesser – Wie teuer ist die Tierliebe?

Die Fleischlobby gibt Studien in Auftrag und lanciert Artikel … wie `Ist Laborfleisch krebserregend?´. Falschmeldungen erschrecken Verbraucher über Jahre. Acht Jahre nach der Einführung ist Cultured Meat so billig wie Schlachthoffleisch, zwei Jahre später sogar billiger. Die großen Fast-Food-Ketten steigen ein und preisen …: Aus Liebe zum Tier! Im Bundestag … kommt es zu Debatten. Steht hinter der Massentierhaltung eigentlich noch ein `vernünftiger´ Grund, wenn man Fleisch ethisch und ökologisch sauberer produzieren kann? …Gemeinsam bewirken sie das Verbot von Legebatterien mit mehr als 300.000 Tieren in der EU bis zum Jahr 2030 und feiern das sensationellen Erfolg.

Die Entwicklung überrollt derweil die Politik im Eiltempo. Inzwischen reicht die ethisch saubere Produktpalette vom Burger übers Würstchen, Steak und Entrecote bis hin zu Leberwurst und Hühnerbrust. Cultured-Meat-Kochbücher werden zu Bestsellern. .. Die Fleischindustrie kämpft einen verzweifelten Propagandakampf – wie lange Zeit die Atomlobby -, aber sie kann nicht mehr gewinnen. … Großinvestoren steigen aus der Massentierhaltung aus und auf Cultured Meat um. … Eine Real-Beef-Bewegung entsteht und kocht die Medien hoch.

Die Moderatoren Jan Böhmermann und Benjamin von Stuckrad-Barre tragen T-Shirts mit der Aufschrift: “Ich esse Tiere!” – Das amüsiert. … Fleisch aus fernen Ländern wird immer teurer und exklusiver. … Die Zeitschrift Beef wird eingestellt. … Real-Beef-Fans geraten ins gesellschaftliche Abseits. … Kinder, die mit Cultured Meat aufwachsen, finden echte Tiere auf dem Grill `pervers´. … Nur wenige Menschen in Deutschland und anderen westlichen Ländern essen jetzt Fleisch. Innerhalb von zwanzig Jahren haben sich Ethik und Preis, die einander früher unversöhnlich entgegenstanden, beim Cultured Meat vereint und ein kollektives Umdenken ermöglicht. Massentierhaltung ist abgeschafft, Fleischessen wird zur schrägen Passion.”

– Gekürzter Ausschnitt aus dem Buch “Tiere Denken”, S.377ff.

Tierethik als Konsumtrend – Marketing und Kommunikation zur Rettung der Tiere

Wer das durchaus realistische Szenario von Richard David Precht liest, sieht einen typischen möglichen Ablauf im Umgang mit dem Thema `Fleisch Essen´ in unserer Medien- und Konsumgesellschaft. Wie auch immer man zu Cultured Meat stehen mag: jeder von uns hat in diesem tragisch-komischen Szenario seinen Platz!

Das Gute ist: Es könnte funktionieren. Das Traurige ist: So viel wir uns bemühen, die Lage der Tiere philosophisch oder wissenschaftlich zu beleuchten, so viel Mitgefühl manch einer für die Tiere und ihre Lage auch immer entwickeln mag – in unserer von der Natur abgekoppelten wirtschaftlichen und politischen Konsum-Realität mag sich eine neue Tier-Ethik nur noch über gutes Marketing und mediale Kommunikation erzielen lassen.

Nur wenn Massentierhaltung und Fleisch Essen medial zu gesellschaftlichen Anti-Trends erklärt werden und der Konsument die Botschaft schluckt, wird auch die Politik und am Ende auch die Wirtschaft nachziehen.

Na sowas…..

Meine Auswertung von DIESEM TEST ergab:

Auf der Grundlage Deiner Farbassoziationen siehst Du das Glas halb voll und halb leer! Du hast eine gesunde Balance aus Optimismus und Pessimismus. Du hast Hoffnung und glaubst an die Menschlichkeit, aber Du verstehst die Realität und die negativen Aspekte der Welt. Die meisten Deiner Erinnerungen bis jetzt geben Dir positive Gefühle, aber Du hast auch schon viele Herausforderungen und schlechte Zeiten erlebt. Es ist Dir wichtig positiv zu sein, aber auch negative Energie wegzuleiten, falls nötig. Man braucht viel Talent für Wahrnehmung und Intelligenz, um eine solch ausgeglichene Sicht auf das Leben zu haben!

Jetzt muss ich mir doch mal Luft machen….

Beim Warten auf den Wetterbericht kamen Nachrichten über die Verhaftung des Täters, der den Anschlag auf den BVB-Bus verübte.

Es war also kein Terroranschlag, sondern, wie ich es nennen würde, ein „moderner Bankraub“, der Typ kaufte sich BVB-Aktion, wollte dann dass möglichst viele Leute sterben, der Kurs der Aktien würde unweigerlich fallen und er stößt die Aktien schnell vorher noch mit gutem Gewinn ab…..soweit so gut, ähhhh….nicht gut….

Aber hat die FIFA oder UEFA, keine Ahnung, wer genau für die Spiele zuständig war, nicht genau dasgleiche gemacht????

Sie befahl, dass das Spiel am nächsten Tag sofort angetreten wird, nicht etwa, wie es behauptet wurde, um zu demonstrieren, man ließe sich nicht einschüchtern…..sondern weil es natürlich um VIEL GELD ging, das verloren wäre, wenn man die Spielreihenfolge geändert hätte.

Geopfert wurden dabei die traumatisierten Spieler, die laut Interview in keinster Weise gefragt wurden, ob sie denn spielen wollen….

Für mich sind beide Vorgehensweisen widerwärtig!!!!!!!!! Das eine steht dem anderen in absolut nichts nach.

„Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluß vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist,
werdet ihr feststellen,
daß man Geld nicht essen kann.‘‘

 

„Vieles ist töricht an eurer Zivilisation.
Wie Verrückte lauft ihr weißen Menschen dem Geld
nach,
bis ihr so viel habt,
daß ihr gar nicht lang genug leben könnt,
um es auszugeben.
Ihr plündert die Wälder, den Boden,
ihr verschwendet die natürlichen Brennstoffe,
als käme nach euch keine Generation mehr,
die all dies ebenfalls braucht.
Die ganze Zeit redet ihr von einer besseren Welt,
während ihr immer größere Bomben baut,
um jene Welt, die ihr jetzt habt,
zu zerstören.‘‘
Tatanga Mani, in: Weisheit der Indianer- Vom Lebe
n im Einklang mit der Natur, a.a.
Weisheit der Cree-Indianer
Sooooodele….jetzt ist der Ärger raus und mir gehts wieder gut.

Auf den Punkt gebracht…

„Wer zugibt, daß er unrecht hat, beweist, dass er gescheiter geworden ist.“

Marlene Dietrich

Freitagsfüller

1. Ich lese viel und gerne, und ich lese mehrere Bücher gleichzeitig, je nach Lust und Laune .

2.  Meistens bin ich einfallslos bei der  Resteverwertung

3. Am Montag bin ich seltsamerweise immer besonders müde.

4.  Freiheit, Frieden und Gesundheit ist immer noch ein Traum.

5.  Im übrigen freu ich mich wie Bolle darüber, dass es heute mal nicht schneien soll.

6. Selbstbestimmung ist wichtig besonders für mich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf, na klar, Let´s dance , morgen habe ich geplant, meine Blumenkästen zu bestücken und Sonntag möchte ich zu einer Essenseinladung zu lieben Menschen gehen !

Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen auch gerne auf euren Blogs beantworten (schreibt die Antworten einfach in fett und meine Vorgaben in normal) und im Kommentar verlinken. Wir besuchen euch gerne 🙂 Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt oder keine Lust habt zu verlinken.

Viel Spaß beim Ausfüllen und euch allen ein schönes Wochenende !

Alles Liebe

Barbara

Ganz lieben Dank an Barbara

Null Toleranz für Tierquäler …sie sind auch eine potentielle Gefahr für Menschen!

Wozu Menschen fähig sind 😦

Gutes Karma to go ®

Wer sich im Tierschutz engagiert, macht früher oder später unliebsame Bekanntschaft mit so ziemlich jeder perversen Abart menschlicher Grausamkeit und was  mich angeht, hat diese Arbeit mein Menschenbild dramatisch verändert. Ich finde, es gibt eindeutig zu viele Menschen, die die Welt in keinster Weise benötigt. Was sie sich alles einfallen lassen, um Tiere zu foltern, zu verstümmeln oder zu erniedrigen lässt Dantes Inferno dagegen wie eine kuschlige Gute Nacht Geschichte erscheinen und weckt in mir Gefühle, die mich selbst als Serienmörder enden ließen, wenn ich ihnen nachgeben würde.

Da dies keine so erstrebenswerte Option ist,  versuche ich stattdessen also zu verstehen was passieren muss, damit sich ein Mensch zum Monster entwickelt, denn nur mit Gleichgültigkeit und Dummheit ist die Neigung zu sadistischen Handlungen nicht erklärbar. Gleichgültigkeit, Dummheit und Profitgier ist die eine Seite der Medaille im Tierschutz, gegen die man aktiv ankämpfen kann und teilweise erfreuliche Erfolge erzielt.

Anders bei…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.010 weitere Wörter

Vergiss es nicht

Wunderschöne Zeilen 🙂

RENATES BLOG

Tagesimpuls 18.4.17

Falls du vergisst, wie schön du bist
werde ich mich daran erinnern.
Ich werde mich an deine barfüßige Verbindung zur Erde erinnern,
Die Risiken, die du eingegangen bist.
Und an das Mitgefühl in deinem Herzen.

Ich werde mich an den Mut deiner Fragen erinnern.
Und an die kleinen Fältchen, die deine hellen und leuchtenden Augen
So einladend machen.

Ich werde mich erinnern, wie du leuchtest in deiner Begeisterung,
An deine zarte Verlegenheit,
Die Leidenschaft und ernste Intensität
Hinter deinen Worten.

Wenn du es vergisst,
Komm mit mir.
Ich kenne einen Weg
Hoch hinauf auf den Berg
Tief ins Innere der reichen schwarzen Erde
Wo wir gemeinsam
Aus dem Becken deiner Tränen trinken können,
Und lauschen, wie die Berge widerhallen
vom Klang deines Lachens

Wenn du es vergisst,
Werde ich noch einmal
Die tiefe dunkle Süße deiner Seele kosten,
Diese wundervolle Essenz, die nur dir gehört.

Wenn du müde…

Ursprünglichen Post anzeigen 102 weitere Wörter

Dankbar

Ich bin sehr dankbar für so vieles.

Bevor ich meinen Unfall hatte war Perle No. 1 mit ihrem Baby bei mir. Sie weinte, sie kam vom Kinderarzt mit einer Überweisung zum Neurologen. Ihr Baby sei sehr krank und müsste dringend behandelt werden.

Ein Blick auf das süße Wesen sagte mir, dass es ein völlig normales Kind war. Ich fragte sie nach der Überweisung, wollte doch mal sehen, was da als Diagnose stand.

In der Tat war es niederschmetternd. „Dringender Verdacht auf KISS-Kid-Syndrom“. Ich sagte der verzweifelten Mutter, dass das nicht zuträfe, sie soll sich keine Sorgen machen.

Sie zeigte mir den Grund für diese Diagnose. Die Kleine hatte von Geburt an angezogene Zehen, also so, als ob man mit den Zehen etwas vom Boden aufheben wollte.

Das KANN ein Symptom für KISS-Kid sein, aber nur im Zusammenhang mit anderen Auffälligkeiten, niemals allein.  Es gelang mir, die Mutter zu beruhigen.

Ich fragte sie, ob ich ihr und auch der Kleinen Reiki geben darf, was sie sehr dankbar annahm. Also ab auf die Liege mit den Beiden und diese wunderbare Energie fließen lassen. Die Wirkung war fast sofort zu erkennen, beide entspannten und sie süße Kleine öffnete das erste Mal seit der Geburt (jetzt ist sie knapp acht Monate alt) die Füßchen. Die Mama lächelte endlich mal wieder und war noch ruhiger.

Wir lachten noch viel miteinander und die zwei waren einfach nur glücklich. Nach einer Stunde kam der Papa, um die zwei abzuholen. Der ist seeeeehr skeptisch gegen alles, was nicht der Schulmedizin entspringt. So wurde er auch stinksauer als seine Frau ihm von unserem Nachmittag erzählte, er brüllte mich an, dass ich keine Ahnung hätte, er hätte sogar gegoogelt und er weiß, dass sein Kind dieses Syndrom hat und ich sollte das Kind in Ruhe lassen, ich hätte ja schließlich nicht Medizin studiert.

Ich ließ ihn sich erstmal austoben bis ihm die Luft ausging, dann sagte ich ihm, dass ich ja Medizin studiert habe, aber dass dieses Studium mir bei der Kleinen nicht allzuviel geholfen hätte, dafür aber einige alternative Verfahren, die durchaus ihre Berechtigung haben. Und ich fragte ihn, ob Google, dem er so vertraut, denn Medizin studiert hätte….ohhhh….er wäre total ausgeflippt, wenn seine Frau ihn nicht zur Ruhe gebracht hätte, indem sie ihn zum Gehen aufforderte.

Vorhin rief sie an und sagte, dass sie gerade vom Neurologen kamen, der ihnen gesagt hatte, dass ihr Kind völlig gesund sei und überhaupt kein Anhalt für das KISS-Kid zu sehen sei…..grins….

Und sie sagte mir, dass sie sich nach dem Besuch bei mir ganz sicher gewesen sei, dass nichts an dem Verdacht dran ist. Auch bat sie um eine erneute Behandlung mit Reiki, da es ihr so gut getan hatte, ihr Schlaf sei tiefer und erholsamer geworden und sie sei ingesamt viel gelassener seit der Behandlung.

Natürlich kann sie kommen.

Ich bin dankbar dafür, dass ich Reiki erlernen durfte.

Dazu bedurfte es einer Tumor-Diagnose mit niederschmetternder Prognose, zwei Monate gab man mir damals, da waren sich die erste, zweite und dritte Meinung, die ich einholte, einig.

Ich lehnte dankend alles ab und ging meinen eigenen Weg, der mich unter anderem zum Reiki führte. Das hat seitdem schon unendlich vielen Menschen geholfen und dafür bin ich wirklich sehr dankbar.

Als kleines Dankeschön hat mich Perle No.1 für nächste Woche zum Essen eingeladen….da freu ich mich schon drauf, denn sie kocht fantastisch 🙂

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